https://www.faz.net/-gv6-78btt

Neue Emission geplant : Slowenien will Anleihen früher ablösen

  • Aktualisiert am

Slowenien will nicht unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen. Bild: REUTERS

Slowenien will Staatsanleihen, die noch bis Juni laufen, schon jetzt ablösen. Am kommenden Mittwoch plant das angeschlagene Euroland den Investoren neue Schuldtitel mit einer Laufzeit von eineinhalb Jahren anzubieten.

          1 Min.

          Das angeschlagene Euro-Land Slowenien will bis Juni laufende Staatsanleihen frühzeitig ablösen. Dafür sollen am Mittwoch neue Schuldtitel mit einer Laufzeit von eineinhalb Jahren Investoren angeboten werden, wie das Finanzministerium am Donnerstag in Ljubljana mitteilte.

          Die Emission hat ein Gesamtvolumen von etwa 500 Millionen Euro. Im Gegenzug bietet die Regierung einen Rückkauf von Anleihen an, die am 6. Juni fällig sind. Sie haben von Volumen von 855 Millionen Euro. Investoren sollen 99,525 Prozent des Nennwertes erhalten.

          Slowenien kämpft dagegen, wie zuletzt Zypern unterm Euro-Rettungsschirm Schutz suchen zu müssen. Die Banken des Landes haben mit einer wachsenden Zahl fauler Kredite zu kämpfen und benötigen voraussichtlich noch in diesem Jahr eine Milliarde Euro. Die Regierung steht auch unter Druck, weil die Renditen für Staatsanleihen nach der Einigung auf ein Hilfspaket für Zypern gestiegen sind.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Viele Menschen fühlen sich isoliert und einsam. Die Pandemie schränkt das Leben zu stark ein.

          Allensbach-Umfrage zu Corona : In Deutschland wächst die Gereiztheit

          Eine Mehrheit in Deutschland meint, Corona habe die Gesellschaft zum Schlechteren verändert. Lediglich jeder Vierte geht davon aus, dass sich 2022 das Leben wieder normalisiert. Der Anteil derjenigen, die bereit wären, gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren, wächst.
          Der amerikanische Präsident Joe Biden am 24. Januar im Weißen Haus

          Ukraine-Konflikt : Biden droht Putin mit direkten Sanktionen

          Die Liste der Maßnahmen, die Washington im Falle einer russischen Invasion der Ukraine verhängen will, wird länger. Der US-Präsident hält nun auch direkt gegen Russlands Präsidenten Putin gerichtete Sanktionen für möglich.