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Nach SNB-Negativzinsen : UBS führt Negativ-Zinsen ein

  • Aktualisiert am

UBS-Filiale in Zürich. Bild: Reuters

Die Schweizer Nationalbank hat Mitte Januar Negativzinsen von 0,75 Prozent auf Einlagen von Banken eingeführt. Obwohl die UBS davon bisher ausgenommen ist, will die Bank nun eine Gebühr auf hohe Guthaben von Großkunden erheben.

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          Die UBS führt wie andere Schweizer Großbanken eine spezielle Gebühr auf Konto-Einlagen großer Kunden ein. UBS werde in der Schweiz eine individuelle Gebühr auf hohe Guthaben von Firmen, institutionellen Kunden sowie juristischen Körperschaften erheben, teilte das Institut am Dienstag mit. Bisher muss die Großbank keine Negativzinsen auf ihre Einlagen bei der Schweizerischen Nationalbank zahlen. Das hat mit einer von der SNB festgelegten Freigrenze zu tun, die umso höher ausfällt, je größer das traditionelle Spar- und Kreditgeschäft einer Bank ist.

          Die UBS begründete ihren Schritt mit den außerordentlichen Marktbedingungen in Kombination mit verschärften regulatorischen Vorschriften für die Liquiditätshaltung. Mitte Januar hob die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken auf und führte Negativzinsen von 0,75 Prozent auf Einlagen von Banken bei der Notenbank ein. Zudem schob die SNB das Zielband für ihren Referenzzins Dreimonats-Libor in den Minusbereich.

          Auch Credit Suisse und die Zürcher Kantonalbank wollen spezielle Gebühren auf Einlagen von Großkunden erheben. Welche Kunden genau betroffen sind und wie hoch die Gebühren ausfallen, sagen die Banken nicht.

          Mit Negativzinsen will die Schweizerische Nationalbank (SNB) erreichen, dass internationale Anleger weniger Geld in der Schweiz parken - und der Aufwertungsdruck auf den Franken nachlässt. Nach der Aufhebung des Mindestkurses Mitte Januar sackte der Euro auf einen Kurs von unter einem Franken ab. Derzeit notiert die Gemeinschaftswährung wieder leicht höher bei Kursen um 1,01 Franken.

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