https://www.faz.net/-gv6-7m81l

Nach der Prokon-Pleite : Windwärts meldet Insolvenz an

  • Aktualisiert am

Nach Prokon hat nun auch das Windenergieunternehmen Windwärts Insolvenz angemeldet. Auch Windwärts hatte über Genussscheine Geld für den Bau von Windanlagen eingesammelt.

          Der niedersächsische Windkraft-Projektierer Windwärts hat Insolvenz angemeldet. Der vorläufige Insolvenzverwalter Volker Römermann sagte am Montag in Hannover, er sei vorsichtig optimistisch, was die Zukunft des Unternehmens mit rund 100 Mitarbeitern angehe.

          Windwärts sammelte genau wie das Hamburger Energieunternehmen Prokon bei Privatpersonen Geld für den Bau von Windanlagen ein, allerdings in deutlich kleineren Dimensionen. Insgesamt gibt es nach Angaben des Insolvenzverwalters rund 1600 Inhaber von Genussrechten, die rund 18,9 Millionen Euro investiert haben sollen.

          Grund für die Insolvenz seien Verzögerung bei diversen Projekten gewesen, die eigentlich im vergangenen Jahr abgeschlossen werden sollten. Daher habe es dem Unternehmen an Liquidität gefehlt, sagte Römermann.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Wahl in der Ukraine : Historischer Sieg für Selenskyj

          In der Ukraine hat der Komiker und Politneuling Wolodymyr Selenskyj laut erster Prognosen die Präsidentenwahl am Sonntag in der zweiten Runde mit rund 73 Prozent der Stimmen für sich entschieden. Sein Sieg ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert.

          Sri Lanka : „Wie ein Fluss aus Blut“

          Nach einer Serie von Bombenanschlägen in Sri Lanka mit mehr als 200 Toten haben die Behörden acht Verdächtige verhaftet. Unter den Opfern sind laut Behörden 32 Ausländer. Die Taten sollen von Selbstmordattentätern ausgeführt worden sein. Das Land trauert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.