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Mittelstandsanleihen-Ticker : Singulus bereitet Kapitalschnitt vor

Euroboden-Rating sinkt auf „B“

29.05.2015 Das Immobilienunternehmen Euroboden hat die Rating-Agentur gewechselt Nach dem Auslaufen des Creditreforms-Ratings von „BB“ lautet nun das neue Emittentenrating von Scope auf „B“, das der unbesicherten Anleihe auf „BB-„. Das höhere Rating der Anleihe basiere auf einer erwartet hohen Einbringlichkeit bei einem möglichen Zahlungsausfall auf Basis nachgewiesener stiller Reserven und einem hochliquiden Projektentwicklungsportfolio.

Das Emittentenrating werde maßgeblich durch die in ‚A‘-Lagen befindliche liquide Projektentwicklungspipeline und das erwartete positive Marktwachstum für die Kernmärkte München und Berlin unterstützt. Weiterhin bewertet Scope sowohl die profunde Marktkenntnis der handelnden Personen als auch die Bekanntheit der Marke positiv. Zudem sei die Profitabilität höher als bei vergleichbaren Unternehmen.

Negativ sei die Positionierung im Nischenmarkt des gehobenen Wohnbaus, die geringe Unternehmensgröße sowie der schwankungsanfällige Mittelfluss. Zudem sei das Unternehmen der Zyklizität des Immobilienmarktes sowie Projektentwicklungsrisiken ausgesetzt wie auch von externen Finanzierungsquellen abhängig. Darüber hinaus seien 60 Prozent der Verbindlichkeiten innerhalb der nächsten 24 Monate zu refinanzieren.

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MS Deutschland wird doch kein ägyptisches Wohnschiff

19.05.2015 Seit diesem Dienstag ist die MS „Deutschland“ amerikanisch. Insolvenzverwalter Reinhold Schmid-Sperber hat das Kreuzfahrtschiff vor Gibraltar an seinen Käufer aus den Vereinigten Staaten übereignet. Der Kaufpreis wird weiter nicht genannt, doch liege dieser deutlich über der Prognose von Schiffsmakler, die in auf maximal 13,7 Millionen Euro taxiert hatten. Nach einem Bericht des „Handelsblatts“ sollen es aber 21 Millionen Euro sein.

Weiter unbekannt ist, wofür die „MS Deutschland“ künftig dienen wird. Dies sei allein Sache des Erwerbers, so der Insolvenzverwalter. Indes sei nicht richtig, als Wohnschiff in Ägypten eingesetzt werden soll, wie von der Bild-Zeitung berichtet worden war. Ebenfalls nicht korrekt scheint die „Bild-Meldung“ zu sein, dass die Mannschaft geschlossen von Bord geht.  Rund die Hälfte der Stammbesatzung habe ein Weiterbeschäftigungsangebot des Käufers angenommen. Der anderen Hälfte werde fristgerecht gekündigt, sie werde durch bereits vertraglich verpflichtete neue Crewmitglieder ersetzt.

Insolvenzverwalter Schmid-Sperber warnte, aus der Höhe des Verkaufserlöses Rückschlüsse auf die spätere Insolvenzquote zu ziehen. Von dem Kaufpreis müssten zunächst noch Verbindlichkeiten in erheblicher Höhe beglichen werden, die aus dem Unterhalt des Schiffes herrührten. Dazu zählten etwa Kosten für den Schiffsunterhalt, Kosten zur Ablösung von Schiffspfandrechten und für Maklercourtagen.

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Mehrheitsaktionär will Travel24-Aufsichtsratschef absetzen

19.05.2015 Der Mehrheitsaktionär des Reiseanbieters Travel24.com, die Unister Holding verlangt die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung. Auf dieser soll der Aufsichtsratsvorsitzende Daniel Kirchhof mit abgesetzt werden. Kirchhof habe mehrfach seine Pflichten als Mitglied des Aufsichtsrats verletzt. Da Unister die erforderliche Mehrheit besitzt, wird die Hauptversammlung demnächst wohl einberufen werden.

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