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Charttechnik : Bund-Future tritt in größere Konsolidierung ein

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Auch charttechnisch zeichnet sich jetzt deutlich ab, dass der Rentenmarkt in eine größere Konsolidierung eintritt.

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          Auch charttechnisch zeichnet sich jetzt deutlich ab, dass der Rentenmarkt in eine größere Konsolidierung eintritt. Am Mittwoch ist der Bund-Future unter seinen kurzfristigen Aufwärtstrend gefallen, der bei 108,85 Prozent verlief.

          Fundamental erklärt sich der Druck am langen Ende aus neuen Inflationsängsten und der Furcht, die neuen Belastungen wegen der neuen Sicherheitslage würden zu einer höheren Staatsverschuldung führen.

          Allerdings machen Stefan Schilbe und Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus & Burkhardt eine massive Unterstützungszone zwischen 107,96 und 108,14 Prozent beim Bund-Future aus: „Bei 108,14 wartet die 200-Tagesglättungslinie, und insbesondere im Bereich 107,96 bis 108,00 liegen mehrere Hochs und Tiefs, die einen weiteren Verfall verhindern sollten“, meinen die Experten.

          Übergeordnetes Bild intakt; kurzfristige Indikatoren weisen nach unten

          Noch stimme das übergeordnete Bild zwar optimistisch. Nach wie vor handelt der Future über der aufsteigenden 200- und 100-Tage-Linie, außerdem ist der breite, seit 19. Januar 2000 gültige Aufwärtstrendkanal weiter intakt. Dessen untere Grenze liegt derzeit bei 106,53 Prozent.

          Für die nahe Zukunft aber weist HSBC Trinkaus darauf hin, dass die Oszillatoren gerade in den neutralen Bereich gedreht haben, und der MACD-Indikator immer noch ein intaktes Verkaufssignal ausweist. „Sollte die erwähnte Unterstützungszone den Kursverfall nicht aufhalten, warten mögliche Unterstützungen bei 107,46 und dann bei 107,17“, so die technischen Analysten.

          Angesichts der unsicheren Marktlage raten die Experten, Neuengagements derzeit zurückzustellen.

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