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Charttechnik : Abwärtstrend des Bund-Future vor dem Ende

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Nach den jüngsten Kursavancen steht jetzt der scharfe Korrektur-Trend des Bund-Future vor dem Fall. Der langfristige Aufwärtstrend ist intakt.

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          Auch die Rentenmärkte saßen der Erwartung eines baldigen Konjunkturfrühlings auf, was beim Bund-Future seit Anfang November 2001 zu einem massiven Absturz von 113,1 auf 106,75 Prozent geführt hat.

          Doch, wie schon viele Marktbeobachter warnten, erweist sich diese Hoffnung tatsächlich als verfrüht. Der Aktienmarkt startete offensichtlich zu früh, entsprechend war auch der Druck auf den Rentenmarkt voreilig. In der Folge konnte sich der Bund-Future - wie auch die internationalen Long Bond-Futures - seit einigen Tagen moderat erholen.

          Langfristiger Aufwärtstrend intakt

          Zwar gibt der Bund-Future am Dienstagvormittag um 19 Ticks auf 108,77 Prozent nach, doch steht nach den jüngsten Avancen jetzt der scharfe Korrektur-Trend zur Disposition, wie die Analysten von Commerzbank Securities feststellen. Auch der seit Anfang 2000 gültige Aufwärtstrend ist nach wie vor intakt (vgl. Chart). Erst bei Kursen um 110,0 bis 110,4 Prozent erwartet den März-Kontrakt eine massive Widerstandszone, so die Experten.

          Auch Händler äußern sich über die mittelfristigen Aussichten des Bund-Future positiv, und sehen seine Erholung mit dem heutigen Tagesverlust nicht in Gefahr. Zu schwach sind die Anzeichen für eine baldige Aufhellung der Konjunktur, und zu durchwachsen die Perspektiven für den Aktienmarkt. Auch die Inflationsrate dürfte sich nach den gesehenen Höchstwerten stabilisieren.

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