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Dax : Anleger bleiben in Deckung

  • Aktualisiert am

Die Börsianer halten sich zurück. Bild: dpa

Die Börse in Frankfurt eröffnet leicht schwächer. Die Börsianer warten offenbar ab, wie es mit den Corona-Maßnahmen weitergeht.

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          Die Anleger bleiben zu Wochenbeginn vor wegweisenden Ereignissen in Deckung. In der Corona-Krise zeichnen sich in Deutschland weitere Verschärfungen ab und in den Vereinigten Staaten rückt die Machtübergabe näher. Vor diesem Hintergrund knüpfte der Dax mit weiteren Verlusten an seinen Kursrutsch vom vergangenen Freitag an. Der Leitindex fiel im Frühhandel um 0,28 Prozent auf 13.749,35 Punkte.

          14.000 Punkte sind erstmal Geschichte 

          Der M-Dax der mittelgroßen Werte gab um 0,3 Prozent auf 30 943,99 Zähler nach, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 in ähnlichem Größenrahmen fiel. Der amerikanische Leitindex Dow Jones Industrial hatte seine Verluste am Freitag nach dem Handelsschluss in Europa letztlich auch nicht reduzieren können. Impulse aus New York werden an diesem Montag fehlen. Zwei Tage vor der Amtseinführung des designierten amerikanischen Präsidenten Joe Biden wird dort am Martin Luther King Day nicht gehandelt.

          Bund und Länder wollen am Dienstag über die Corona-Lage in Deutschland beraten. Es wird damit gerechnet, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden. „Die Anleger hinterfragen jetzt einmal mehr, ob die aktuellen Börsenkurse tatsächlich gerechtfertigt sind“, erklärte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners am Morgen. Die vom Dax zu Jahresbeginn überschrittenen 14.000 Punkte seien jedenfalls erst einmal Geschichte.

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