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Die Vermögensfrage : Wie der Fiskus die Pflege der Eltern unterstützt

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Wenn sich das Alter bemerkbar macht: Die Pflege von Angehörigen kann schnell viel Geld kosten. Bild: plainpicture/Mira/Sören Svendsen

Künftig müssen Kinder für die Pflegekosten ihrer Eltern nur noch dann aufkommen, wenn ihr Jahresbruttoeinkommen 100.000 Euro übersteigt. Doch auch jene können das Finanzamt an ihren Aufwendungen beteiligen.

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          Das neue Jahr bringt für einige Familien eine finanzielle Entlastung. Zumindest für jene, die bisher die Pflegekosten ihrer Eltern trugen – etwa dann, wenn Einkünfte und Vermögen von Vater und Mutter nicht reichen, um die Pflege zu finanzieren. Das ist kein seltener Fall. Schließlich geht Pflege ins Geld. Ein Pflegeplatz im Heim kostet für den Pflegegrad 4 je nach Bundesland rund 3350 Euro im Monat.

          Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt in der Regel nur einen Teil der Kosten ab. In unserem Beispiel mit Pflegegrad 4 wären dies 1775 Euro im Monat. Im Schnitt steuern Betroffene monatlich 1830 Euro aus eigener Tasche bei, um Pflegekräfte oder Heimplatz zu finanzieren, ermittelte der Verband der Ersatzkassen.

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