https://www.faz.net/-gv6-9mb6w

Microsoft, Apple & Co : Amerikas Dominanz

Die großen amerikanischen Internetunternehmen sind die wertvollsten an der Börse notierten Konzerne der Welt. Für die Europäische Währungsunion ist dieser Vergleich beschämend.

          Der Blick auf die Rangliste der teuersten an der Börse gehandelten Unternehmen spiegelt die Machtverhältnisse der Weltwirtschaft wider. Die ersten sechs Plätze belegen amerikanische Unternehmen. Davon nehmen die ersten fünf Plätze die großen Technologiewerte Microsoft, Apple, Amazon, der Google-Konzern Alphabet und Facebook ein.

          Unter den 20 Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert befinden sich drei chinesische Werte – unter anderem mit Alibaba und Tencent wieder zwei Internetkonzerne. Dank des Schweizer Nahrungsmittelherstellers Nestlé und des niederländischen-britischen Ölkonzern Royal Dutch Shell schaffen es auch zwei europäische Unternehmen unter die ersten 20.

          Für den Euroraum als einen der wichtigsten und größten Wirtschaftsräume fällt diese Bilanz fast schon beschämend aus. Allzu viel Zukunftspotential trauen die Investoren den hier ansässigen Unternehmen jedenfalls nicht zu.

          Auch wenn Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf nationale Champions setzen will, bleibt fraglich ob es die deutschen Meister jemals an die Weltspitze schaffen. Auch der FC Bayern ist in der Champions League vorzeitig ausgeschieden.

          Weitere Themen

          EZB plant Paket gegen Wirtschaftsschwäche

          Geldpolitik : EZB plant Paket gegen Wirtschaftsschwäche

          Die Währungshüter erwarten keine Besserung der wirtschaftlichen Entwicklung im Euroraum. Daher bereiten sie Zinssenkungen und zusätzliche Anleihekäufe vor. Schon im September könnten die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank starten.

          Topmeldungen

          Fed-Präsident Jerome Powell : Der Buhmann, der nicht golfen kann

          Jerome Powell lenkt die mächtigste Zentralbank der Welt. Der Fed-Chef schlägt eine fast aussichtslose Schlacht – auch gegen seinen eigenen Präsidenten. Nun warten Anleger und Politiker in der ganzen Welt auf eine Rede von ihm.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.