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Wichtiger Rohstoff : „Jetzt reden wir über einen Ölpreis von 100 Dollar“

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Iran verfügt über einige der höchsten Ölvorkommen auf der ganzen Welt. Bild: AP

Ein Fass Öl kostet mittlerweile mehr als 80 Dollar. Weil demnächst schärfere amerikanische Sanktionen gegen Iran in Kraft treten, geht eine große Sorge um.

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          Unter Anlegern wächst die Sorge vor einem drastischen Ölpreisanstieg. „Der Unwillen der 25 Erdöl fördernden Länder (der Opec), ihre Bereitschaft zu größerer Produktion zu erklären, um iranisches Lieferungen zu ersetzen (...) führt zu einem sehr angespannten Balance zwischen Angebot und Nachfrage im vierten Quartal dieses Jahres“, sagte Tamas Varga vom Ölhändler PVM Oil Assaciates, dem Finanzsender CNBC.

          Seiner Ansicht nach könnte das zu einer merklichen Teuerung führen. „Als Ergebnis diskutieren wir jetzt, ob Brent 100 Dollar je Fass (159 Liter) in diesem Jahr erreicht.“

          Grund seiner Sorge sind die im November in Kraft tretenden schärferen Sanktionen der Vereinigten Staaten gegen Iran. Die Amerikaner wollen unterbinden, dass der wichtige Ölförderer weiter Öl exportiert und drohen denjenigen mit Strafen, die diese Sanktionen umgehen.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte die Ölländer-Organisation Opec unlängst abermals aufgefordert, mehr Öl zu fördern und zu verhindern, dass die Preise steigen. Er verband dies mit der Mahnung, die Vereinigten Staaten würden im Gegenzug diese Länder verteidigen und die Situation im Nahen Osten stabilisieren.

          Im Sommer noch hatte Iran in der Spitze 2,7 Millionen Fass Öl am Tag ausgeliefert – das entspricht ungefähr 3 Prozent des täglich Weltrohölkonsums. Die Opec-Länder und zumal der bedeutendste Förderer Saudi-Arabien wiederum wehren sich und äußern, sie seien nicht für den gestiegenen Ölpreis verantwortlich.

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