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Geldpolitik am Limit : Gehen der EZB die Bundesanleihen aus?

Mitarbeiter im Foyer der Europäischen Zentralbank in Frankfurt Bild: Frank Röth

Die Europäische Zentralbank beginnt wieder mit dem Kauf von Anleihen. Zunächst unbegrenzt. Doch schon im nächsten Jahr könnte das Material knapp werden.

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          Am 1. November soll es losgehen: Dann tritt die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, ihr Amt an – und parallel dazu beginnen die neuen Anleihekäufe der Notenbank, die in letzter Zeit für erhebliche Diskussionen gesorgt haben. EZB-Präsident Mario Draghi hat sie zunächst als unbefristet angekündigt, bis man Erfolge bei der Inflation sehen werde – auch das hatte für einige Aufmerksamkeit gesorgt.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Dabei scheint es gar nicht so ohne weiteres möglich zu sein, für unbegrenzt lange Zeit Anleihen zu kaufen. Zumindest nicht, wenn die Notenbank ihre selbstgesteckten Grenzen einhalten will. Schon Ende nächsten Jahres könnten die Vorräte an Staatsanleihen aus Deutschland und möglicherweise auch aus Irland, Finnland und den Niederlanden erschöpft sein, wie Berechnungen zeigen.

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