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Europäische Aktien : Der Pariser Börsenrekord liegt wieder in der Ferne

Blick auf den Palace Brongniart, den historischen Sitz der Pariser Börse Bild: picture alliance

Die Hoffnungen vom Frühsommer an der Pariser Börse sind gebrochen – die Delta-Variante macht den Investoren einen Strich durch die Rechnung. Dennoch liegen die französischen Aktien noch deutlich im Plus.

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          Der Börsensommer hat in Paris eigentlich gut angefangen. Mitte Juni schienen die Aktien auf einem stabilen Aufstiegspfad. Der französische Vorzeigeindex CAC 40 notierte in der zweiten Junihälfte mehrmals über 6600 Punkte und ließ damit schon bei manchem Anleger die Hoffnung aufkommen, die Aktien hätten ihren historischen Höchststand von Anfang September 2000 bei 6922 Punkten im Visier. Doch wieder einmal hatten die Investoren die Rechnung ohne das Virus gemacht, diesmal in seiner Delta-Variante.

          Christian Schubert
          Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland.

          Die Einführung einer Impfpflicht für das Gesundheitspersonal und eines Passierausweises für öffentliche Orte („green pass“), die der französische Präsident Emmanuel Macron in der vergangenen Woche angekündigt hatte, unterstreichen die Dringlichkeit der Lage. Auch in Frankreich steigen die Ansteckungszahlen deutlich. Macrons Maßnahmen, die das Ausland teilweise als drastisch empfindet, von der Mehrzahl der Franzosen aber begrüßt werden, hat die Nachfrage nach Impfungen verstärkt. Ende vergangener Woche waren rund 44 Prozent der Franzosen vollständig geimpft. Die vom Delta-Virus angesteckten Personen sind fast alle nicht geimpft.

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