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Aktienmarkt : Zwischen Optimismus und Besorgnis

Darauf ein Eis am Stiel: Warren Buffett und Berkshire Hathaway haben kräftig investiert. Bild: Reuters

Die Stimmung der Aktienprofis wird besser. Einige Großinvestoren wie Warren Buffett haben sich ohnedies nicht schrecken lassen. Viele Analysten bleiben aber skeptisch.

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          Es ist nicht mehr so wie früher. Das scheint selbst für Bärenmärkte zu gelten. Schon vor einigen Monaten bemerkten Vermögensverwalter, das trotz einer schlechten Stimmung ihre Telefone nicht öfter klingelten als zu anderen Zeiten - ganz ungewohnte Verhältnisse. Nach einer nunmehr schon rund zwei Monate anhaltenden Aufwärtsbewegung des Aktienmarkts lässt sich in der Anlegerschaft allmählich auch wieder mehr Optimismus verzeichnen.

          Martin Hock
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Vor allem verringerte Inflationserwartungen sind es, die dafür sorgen, dass die „apokalyptisch bärische” Stimmung überwunden sei, die die Märkte beherrscht habe, heißt es etwa in der monatlichen Umfrage der Bank of America unter Fondsmanagern. Die Wachstums- und Gewinnerwartungen hätten sich von den im Vormonat erreichten Allzeittiefs erholt und der Anteil der Aktien in den Portfolios habe sich von den „entsetzlichen“ Tiefständen im Juli erholt. Auch eine jüngste Umfrage der National Association of Active Investment Managers bestätigt dies. Demnach ist die durchschnittliche Aktienquote in den vergangenen acht Wochen von 20 auf 72 Prozent gestiegen, mithin der schnellste Anstieg seit dem April 2021.

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