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Nach Einstieg von Investor : Nestlé kündigt Aktienrückkauf an

  • Aktualisiert am

Nestlé-Chef Mark Schneider will den Konzern profitabler machen. Bild: EPA

Mit einem milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm will der Schweizer Nahrungsmittelriese einem aggressiven Investor Wind aus den Segeln nehmen.

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          Nur kurz nach dem Einstieg des amerikanischen Großinvestors Dan Loeb, der von Nestlé höhere Gewinnmargen und einen Aktienrückkauf fordert, hat der Schweizer Lebensmittelriese reagiert: Nestlé kündigte am Dienstag den Rückkauf eigener Aktien in Höhe von 20 Milliarden Schweizer Franken (18,3 Milliarden Euro) an. Zudem werde der Konzern seine Investitionen in stark wachsende Marken und Märkte verstärken. Ein Aktienrückkauf steigert in der Regel den Wert der Anteilsscheine.

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          Loebs Hedgefonds Third Point hat einen Anteil von 1,3 Prozent im Wert von etwa 3,1 Milliarden Euro am größten Nahrungsmittelkonzern der Welt gekauft. Loeb gehört zur Gruppe sogenannter aktivistischer Investoren, die aggressiv auf Veränderungen in den von ihnen anvisierten Unternehmen dringen, um die Gewinne für die Anleger zu steigern. Der Einstieg bei dem Schweizer Lebensmittelkonzern ist seine bislang größte Investition.

          Nestlé teilte mit, der Aufsichtsrat habe nach einer Analyse der Kapitalstruktur grünes Licht für den Aktienrückkauf gegeben. Er schaffe die Möglichkeit, den Wert der Aktien für die Anteilseigner zu erhöhen. Diese Analyse habe Nestlé bereits zu Jahresbeginn gestartet, betonte das Unternehmen.  

          Die Umsatzzuwächse bei Nestlé waren im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt gesunken. Im Januar übernahm der aus Deutschland stammende ehemalige Fresenius-Chef Ulf Mark Schneider die Geschäftsführung.

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