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Verstoß gegen Sanktionen? : Spekulation um neue Strafe belastet Deutsche Bank

  • Aktualisiert am

Spekulationen um eine neue Milliardenstrafe für die Deutsche Bank machen die Runde. Bild: dpa

Laut einem Zeitungsbericht drohen der Deutschen Bank bis zu 4 Milliarden Euro Strafe, weil sie gegen Sanktionen verstoßen haben soll. Der Aktienkurs sinkt überdurchschnittlich.

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          Aus Angst vor zusätzlichen Strafzahlungen für die Deutsche Bank ist der Aktienkurs des überdurchschnittlich stark gefallen. Er gab um mehr als 2 Prozent nach während der deutsche Standardwerteindex Dax nur ein halbes Prozent niedriger notierte auf etwas unterhalb von 11.000 Punkten.

          Als Grund dafür gelten Spekulationen über angebliche neue Strafzahlungen, die dem Geldhaus drohen. Wie der „Spiegel“ berichtet, muss sich die Deutsche Bank mit dem Vorwurf der Geldwäsche in Russland und Verstößen gegen das amerikanische Embargo gegenüber Moskau und Iran auseinandersetzten.

          Die Strafen könnten sich demnach auf bis zu vier Milliarden Euro summieren, will der „Spiegel“ erfahren haben. Russische Behörden gingen zudem dem Verdacht nach, die Bank könnte Kunden bei Kapitalflucht geholfen haben.

          Die Deutsche Bank wollte sich zu diesem Thema nicht äußern. Finanzkreisen zufolge wurden für die Russland-Affäre bislang keinerlei Rückstellungen gebildet.

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