https://www.faz.net/-gv6-7j0b1

Trotz Wachstumsschwäche : Indischer Leitindex klettert auf Rekordhoch

  • Aktualisiert am

Hausse an der indischen Börse Bild: dpa

An Indiens Börse gibt es neue Rekorde: Der Leitindex Sensex hat am Freitag den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht. Die expansive Geldpolitik der Fed treibt die Märkte.

          Der indische Leitindex Sensex hat am Freitag den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht. An der Börse in Mumbai erreichte der Index für 30 Top-Unternehmen dank eines anhaltenden Geldflusses aus dem Ausland 21.293,9 Punkte, ehe er am Nachmittag mit 21.196,8 Punkten aus dem Handel ging - ebenfalls ein neuer Rekord. Wie viele andere Indizes profitierte der Sensex von der Hoffnung auf eine anhaltende Geldschwemme der amerikanischen Notenbank Fed.

          Noch vor zwei Monaten hatten Investoren wegen des schwächelnden Wachstums Indiens Geld aus dem Land abgezogen; die Landeswährung Rupie brach ein. Der Umschwung kam auch mit der Amtsübernahme des neuen Zentralbankchefs Raghuram Rajan, der als Hoffnungsträger gefeiert wurde. Rajan will vor allem die Inflation auf dem Subkontinent eindämmen und den Bankensektor liberalisieren.

          Weitere positive Nachrichten kamen am Freitag von Indiens Finanzminister P. Chidambaram. Das zuletzt enorm hohe Leistungsbilanzdefizit könne dank eines starken Anstiegs der Exporte in den vergangenen drei Monaten eingedämmt werden, sagte er. Damit werde es wie versprochen unter der Marke von 4,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes bleiben.

          Weitere Themen

          Bundesbank zieht rote Linien für Libra & Co.

          Digitales Geld : Bundesbank zieht rote Linien für Libra & Co.

          Die Bundesbank sieht großes Potential für Facebooks Libra und andere Digitalwährungen. Diese müssten jedoch den Zielen der Geldwertstabilität folgen und die Regeln für einen fairen Wettbewerb einhalten.

          Topmeldungen

          Hat sich zum Zwei-Prozent-Ziel der Nato-Staaten bekannt: Annegret Kramp-Karrenbauer

          Akks Wehretat : Der Streit schwelt weiter

          Die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bekräftigt das Ziel der Nato, dass die Verteidigungsausgaben steigen sollen. Das provoziert Widerstand – in der Opposition und selbst beim Koalitionspartner.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.