Jahre nach Fukushima-Desaster :
Tepco-Manager erklären sich für unschuldig

Von Patrick Welter, Tokio
Lesezeit: 4 Min.
Demonstranten vor dem Bezirksgericht in Tokio, in dem am Freitag der erste strafrechtliche Prozess gegen ehemalige Spitzenmanager von Tepco wegen des Atomkraftwerksunglücks in Fukushima Daiichi begann.
Sechs Jahre nach der Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi hat in Tokio der erste Prozess gegen ehemalige Spitzenmanager des Betreibers Tepco begonnen. Die drei erklärten sich für unschuldig.

Begleitet von eher spärlichen Protesten von vielleicht 150 Atomkraftgegnern hat in Tokio ein Prozess gegen drei ehemalige Manager des Energieversorgers Tokyo Electric Power (Tepco) begonnen. Die Anklage wirft den Dreien Mitschuld an dem Unfall im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi am 11. März 2011 vor. Damals löste ein gewaltiges Seebeben vor Japans Pazifikküste einen Tsunami aus, der in dem Atomkraftwerk mangels hinreichender Sicherheitsvorkehrungen zu einer dreifachen Kernschmelze führte.

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