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Start über Ausgabepreis : Tele Columbus legt erfolgreichen Börsenstart hin

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Freut sich über das gelungene Börsendebüt: Ronny Verhelst, Chef der Tele Columbus Gruppe. Bild: Die Hoffotografen GmbH Berlin

Der drittgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber Tele Columbus ist am Freitag an die Börse gegangen. Die Aktien starteten mit 10,7 Euro leicht über den Ausgabepreis.

          Tele Columbus hat am Freitag ein erfolgreiches Börsendebüt auf das Parkett gelegt. Die zu 10 Euro ausgegebenen Papiere des Kabelnetzbetreibers starteten im Xetra-Handel mit 10,70 Euro. Zum Ausgabepreis, der bei zehn Euro lag, ist das ein Plus von rund
          sieben Prozent. und zogen zuletzt auf 10,81 Euro an.

          Das Unternehmen war allerdings auch auf Nummer sicher gegangen und hatte den Preis je Aktie mit 10 Euro in der Mitte der ursprünglich angepeilten Spanne von 8 bis 12 Euro festgesetzt. Hier war das Angebot dann deutlich überzeichnet gewesen.

          Der drittgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber wollte bei seinem Börsengang bis zu 367 Millionen Euro einnehmen. Mit dem Geld will Tele Columbus seine Schuldenlast senken und in den Ausbau der Kabelnetze investieren. Kerngebiet des Betreibers ist Ostdeutschland, aber auch in einigen westdeutschen Gegenden ist Tele Columbus vertreten.

          Die Kabelfernsehnetze gelten auch als Grundgerüst für schnelle Breitbandverbindungen. Für datenintensive Anwendungen wie Videostreaming werden immer schnellere Netze benötigt. Die Kabelnetz-Betreiber konkurrieren dabei mit Telekom-Anbietern.

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