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Tec-Dax : Der Tec-Dax bleibt auf Klettertour

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Die Geschäftsschwerpunkte von Wirecard sind internetbasierte Zahlungs- und Abwicklungslösungen. Wirecard, mittlerweile nach Streubesitz die größte Aktie im Tec-Dax, hat sich ebenfalls zu einem technischen Marathonläufer am deutschen Aktienmarkt entwickelt. Die langfristige Aufwärtsbewegung startete im November 2002. Ab Juli 2008 mit Kursen um 3,0 Euro liegt ein idealtypischer Hausse-Trend mit einer insgesamt geringen Schwankungsintensität vor. Auch wenn dieser Hausse-Trend Wirecard bis zum November 2015 bis auf ein Niveau um 49,0 Euro geführt hat, so war die Aktie bereits ab Mitte 2015 aufgrund der überkauften Lage in eine normale mittelfristige Konsolidierung hineingelaufen. Im Jahr 2016 bildete sich dann unterhalb der gestaffelten Widerstandszone von 47,0 Euro bis 49,0 Euro ein mittelfristiges Aufwärtsdreieck heraus. Da es sich hierbei um eine trendbestätigende technische Formation (nach oben) handelt, überrascht es nicht, dass Wirecard im März 2017 mit einem neuen Investment-Kaufsignal angesprungen ist und die technische Neubewertung wiederaufgenommen wurde. Der neue, steile Hausse-Trend, dessen Trendlinie aktuell bei etwa 60,0 Euro liegt, deutet als nächstes mittelfristiges technisches Etappenziel den Bereich von 70,0 Euro bis 72,0 Euro an. Aufgrund der guten technischen Gesamtverfassung bleibt Wirecard ein technischer (Zu-)Kauf.

Die im Tec-Dax enthaltene Xing AG hat ihren Geschäftsschwerpunkt im Anbieten einer Online-Community für professionelles Networking. Nachdem die Aktie im Dezember 2006 zu 30,0 Euro an die Börse gebracht wurde, kam es von 2006 bis 2010 zunächst nur zu einer Seitwärtspendelbewegung im Umfeld des Neuemissionspreises. Ab Ende 2010 startete die Aktie mit einem übergeordneten Investment-Kaufsignal in eine neue Hausse-Bewegung, die in den letzten Jahren die Form einer idealtypischen technischen Hausse angenommen hat. Hierbei wechseln sich Investment-Kaufsignale, mittelfristige Aufwärtstrends und mittelfristige Konsolidierungen ab. Der Aufwärtstrend 2014 und 2015 führte Xing bis auf Kurse um 200 Euro (Oktober 2015; Widerstandszone). Aufgrund der mittelfristig überkauften Struktur und der damals bereits laufenden Gesamtmarktschwäche wurde der Titel dann in eine Seitwärtspendelbewegung gedrückt. Insgesamt bildete sich somit ab 2015 unterhalb der Widerstandszone von 200,0 Euro ein Aufwärtsdreieck heraus. Da es sich hierbei aus übergeordneter technischer Sicht um eine trendbestätigende Konsolidierung handelt, konnte Xing im April 2017 mit einem Investment-Kaufsignal anspringen. Als Konsequenz wurde die technische Neubewertung wiederaufgenommen, und die Aktie ist auf neue Allzeithochs bei 256 Euro geklettert. In den letzten Wochen befindet sich die Aktie in einer kurzfristigen Konsolidierung mit einem trendbestätigenden Charakter nach oben.

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