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Zu wenig Handel : Siemens zieht sich von Londoner und Schweizer Börse zurück

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Bild: dpa

Der Siemens-Konzern macht mit seinem Sparkurs weiter. Die Prestige-Notierungen in London und der Schweiz werden eingestellt. Kaum 4 Prozent der Aktien wurden dort gehandelt.

          Siemens beendet seine Börsennotierungen an der Londoner und der Schweizer Börse. Das Handelsvolumen der Siemens-Aktien an der London Stock Exchange (LSE) und der Swiss Exchange (SIX) sei vergleichsweise gering, begründeten die Münchner den Schritt am Dienstag.

          2013 habe es an der LSE im Durchschnitt deutlich unter drei Prozent und an der SIX deutlich unter einem Prozent des weltweiten Handelsvolumens gelegen. Das Delisting von der LSE wird voraussichtlich Anfang Oktober 2014 wirksam, während der Rückzug von der SIX frühestens im Januar 2015 wirksam werde.

          Der Handel mit Siemens-Aktien wird dem Konzern zufolge heutzutage in erster Linie in Deutschland und über außerbörsliche elektronische Handelsplattformen (OTC) abgewickelt. Im Mai hatte Siemens bereits die Aktiennotiz an der New Yorker Börse beendet.

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