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Saatgut : Aktie von KWS Saat hat zwei Jahre Dürre vor sich

  • -Aktualisiert am

Bild: F.A.Z.

Die kurzfristige Perspektive von KWS Saat ist nicht besonders, denn der Gewinn wird in den kommenden Jahren nicht besonders steigen können. Doch mittelfristig ist das Unternehmen auch für vorsichtige Anleger interessant.

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          In den kommenden zwei Jahren hängt die Ertragsentwicklung von KWS Saat von der Zuckermarktreform in der EU ab. Es wird weniger Saatgut für Zuckerrüben absetzen, was auf das Ergebnis drückt. Neue Märkte können diese Einbußen nicht sofort ausgleichen. Für antizyklisch denkende Investoren könnte sich damit eine Einstiegsmöglichkeit ergeben, falls der Aktienkurs einmal stärker unter Druck geraten sollte.

          Derzeit ist die Aktie wegen der kurzfristigen Perspektive mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 17,6 zwar als zu teuer einzuschätzen. Doch mittelfristig ist das Unternehmen auch für vorsichtige Anleger interessant. KWS hat in den vergangenen zehn Jahren den Absatz von Saatgut fast genauso kontinuierlich gesteigert wie den Gewinn. Nach der Dürrephase sollte es daran wieder anknüpfen (siehe auch: KWS-Finanzchef im Interview).

          Genug Wachstumsmöglichkeiten

          Denn Wachstumsmöglichkeiten bietet Saatgut genug, sei es in Amerika oder Osteuropa oder mit neuen, besseren Pflanzen. Die Abnehmer werden mehr kaufen. Allerdings wandeln sich ihre Bedürfnisse, wie das Beispiel der Zuckerrüben zeigt.

          Auf den frei werdenden Flächen werden künftig womöglich Pflanzen angebaut, die energiehaltiger sind. Da sich dieser Zweig der Landwirtschaft aber erst entwickelt, sind die Verdienstmöglichkeit noch schlecht. Anleger, die heute einsteigen, sollten daher einen langen Atem mitbringen.

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