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Nebenwerte : Die Chance in der Krise

Nebenwerte: Auch wenn’s mal stürmt, es gibt etwas zu ernten Bild: dpa

Nebenwerte haben es schwer. Sie stehen nicht im Blickfeld und wenn, dann häufig negativ. Dabei bieten ihre Aktien und Anleihen auch Chancen. Man muss sich nur ein Bild machen. Ein Schlaglicht auf fünf Mittelständler.

          Die Krise gehört zum Mittelstand dazu. Während Großunternehmen ihre Märkte beeinflussen oder gar beherrschen können, muss der Mittelständler die Stürme nehmen, wie sie kommen. Selbst wenn er in einer Nische groß ist. Denn eine solche kann auch - wie einst bei Balda - einfach wegbrechen oder - wie derzeit bei Gesco - unerwünscht kleiner werden.

          Martin Hock

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Doch mitunter sind die Krisen hausgemacht. Dann zeigt sich, dass es nicht immer gut ist, wenn Anteilseigner zu nahe an der Geschäftsführung sitzen. Hätten bei Balda oder Berentzen alle Beteiligten an derselben Seite des Strangs gezogen, wäre der Karren nicht so tief in den Dreck gerutscht. Aufräumen müssen dann andere - oft genug die immer wieder verschrieenen Finanzinvestoren.

          Die Krisenanfälligkeit lässt die Geldanlage für Privatanleger riskant erscheinen. Nicht zuletzt, weil die Krise mehr wahrgenommen wird als der normale Geschäftsgang. Umso notwendiger sind Veranstaltungen wie die „Small Cap Conference“ der Deutschen Analystenvereinigung, die Unternehmen und Finanzmarktakteure zusammenführt. Denn wer eine glaubwürdige Krisenstrategie präsentieren kann, findet Unterstützung - und Anleger Chancen.

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