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Industrieunternehmen : Hexagon-Aktie in stabilem Aufwärtstrend

  • Aktualisiert am

Der Chart zeigt die Kursentwicklung der Aktie von Hexagon in den vergangenen Jahren in Euro Bild:

Die Aktie des schwedischen Industrieunternehmens Hexagon konnte in den vergangenen Monaten einen beeindruckenden Aufwärtstrend etablieren. Er wird durch die fundamentale Entwicklung untermauert.

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          Mit deutlichen Kursgewinnen und einem deutlichen Aufwärtstrend kann die Aktie des schwedischen Industrieunternehmens Hexagon auf sich aufmerksam machen. Sie hat seit einem Zwischentief bei 95,73 schwedischen Kronen im Oktober des Jahres 2002 inzwischen 222 Prozent zu zuletzt 308 Kronen zugelegt.

          Damit liegt der Aktie nur knapp unter ihrem Allzeithoch von 317 Kronen vom Ende des vergangenen Jahres. Der Aufwärtstrend ist weiterhin in Takt. Diese Entwicklung dürfte sich fundamental ohne größere Probleme begründen lassen. Denn das Unternehmen konnte den Umsatz in den vergangenen Jahren zumindest im Trend deutlich steigern. Der Gewinn hat nach einer Schwächephase im Jahr 2001 wieder angezogen, die Entwicklung zeigt im Trend nach oben.

          Deutliche Umsatz- und Gewinnsteigerungen ...

          Das wird schon mit Blick auf die Neun-Monatszahlen deutlich. Denn das Unternehmen konnte den Umsatz in diesem Zeitraum im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 12 Prozent auf 5,886 Milliarden schwedische Kronen steigern. Der Vorsteuergewinn legte um 55 Prozent auf 321 Millionen Kronen zu und der Nachsteuergewinn sogar um 67 Prozent auf 222 Millionen Kronen oder 12,01 Kronen je Aktie. Der Cashflow je Aktie lag bei 20,66 Kronen.

          Besonders gut war das dritte Quartal verlaufen. Denn in dieser Periode konnte Hexagon den Umsatz im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 25 Prozent auf zwei Milliarden schwedische Kronen steigern. Der Vorsteuergewinn legte um 128 Prozent auf 114 Millionen Kronen zu und der Nachsteuergewinn sogar um 183 Prozent auf 82 Millionen Kronen oder 4,43 Kronen je Aktie. Der Cashflow je Aktie lag bei 3,62 Kronen.

          Auf dieser Basis rechnet das Unternehmen damit, das langfristige Ziel, den Gewinn jährlich um mindestens 15 Prozent zu steigern, im Jahr 2005 übertreffen zu können. Das dürfte angesichts der in den ersten neun Monaten erzielten Zahlen keine große Kunst mehr sein. Denn nicht nur der Umsatz- und Gewinnzuwachs im dritten Quartal war positiv, sondern auch die Auftrageingänge legten um 24 Prozent zu.

          ... positiver Ausblick

          Das Unternehmen ist in der Automations- und Meßtechnik tätig, bietet Ingenieurdienstleistungen an und produziert Polymere. Es wächst nicht nur organisch, sondern kauft auch wachstumsträchtige Unternehmen zu und stößt andere ab. Das Management berichtete bei der Präsentation der Neun-Monatszahlen von einer sich verbessernden Nachfragesituation in Europa, vor allem im Bereich der Herstellung von Nutzfahrzeugen. Auch in Amerika verbessere sich die Situation, während in Asien die Nachfrage weiterhin stark zunehme. Das Unternehmen wurde vor kurzem unter anderem Zulieferer bei Honda. Das organische Wachstum lag im dritten Quartal des vergangenen Jahres bei zwölf Prozent.

          Mit Kurs-Gewinnverhältnissen von knapp 17 und 13,7 auf Basis der Gewinnschätzungen für das vergangene und das laufende Geschäftsjahr scheint die Aktie angesichts der operativen Entwicklung noch fair bewertet zu sein. Auch der Trend spricht noch für das Papier. Absicherungsstrategien dürften allerdings auch bei allem vom Unternehmen gezeigten Optimismus nicht schaden.

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