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F.A.Z. exklusiv : Eon geht wieder an den Kapitalmarkt

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Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender von Eon Bild: dpa

Erst kürzlich hat der Energieversorger 200 Millionen neue Aktien plaziert und sich damit 1,35 Milliarden Euro gesichert. Jetzt will Eon erstmals wieder an den Anleihemarkt.

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          Nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung will der Energieversorger Eon zum ersten Mal seit 8 Jahren wieder den Anleihemarkt bemühen. „Nach aktueller Planung reden wir dabei über einen Gesamtbetrag von bis zu 3 Milliarden Euro“, sagte der Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Dienstagsausgabe). Trotz hoher Verschuldung und der jüngsten Herabstufung im Rating erwartet er für die Bonds, die voraussichtlich in diesem Jahr begeben würden, ein hohe Interesse. Die gesenkte Benotung der Rating-Agenturen „bedeutet für uns keine wesentlichen zusätzlichen Finanzierungskosten“, sagte der Vorstandschef der F.A.Z.

          E.ON

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          Mit Blick auf die Bilanz schloss er nach den Milliardenabschreibungen des Vorjahres weitere böse Überraschungen aus. Die Altlasten seien vom Tisch. „Da haben die Aktionäre nichts weiteres mehr zu befürchten. Ich sehe eher positive Tendenzen auf uns zu kommen, negative kann ich mir kaum vorstellen“, sagte er.

          Für neues Wachstum treibe Eon auch das Geschäft mit speziellen Energielösungen für Unternehmen, Kommunen und Privatkunden voran, die den klassischen Vertrieb von Strom und Gas ergänzen sollen. „Unser Ehrgeiz ist es, mit unseren maßgeschneiderten Kundenlösungen in diesem Jahr mehr als eine Milliarde Euro Umsatz zu erzielen“, kündigte Teyssen an. Operativ wartet trotzdem eine Durststrecke. „Die Konzernspaltung hat enorm viel Kraft gekostet. Wir haben immer gesagt, dass wir noch eine Transformationszeit von etwa zwei Jahren vor uns haben“.

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