https://www.faz.net/-gv6-8p1bb

Ein Wall-Street-Anwalt : Trump findet neuen Chef für die Börsenaufsicht

  • Aktualisiert am

Zentrale der SEC (Security and Exchange Commission) in Washington Bild: AP

Die amerikanischen Börsenaufsicht verliert mit dem künftigen Präsidenten ihre bisherige Chefin. Doch Donald Trump hat mit dem Wall-Street-Anwalt Jay Clayton schon einen neuen Direktor.

          Der Wall-Street-Anwalt Jay Clayton wird unter Präsident Donald Trump neuer Chef der amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Das gab Trump am Mittwoch in Washington bekannt. Die Entscheidung muss noch vom Senat abgesegnet werden.

          Die Neubesetzung war nötig geworden, nachdem die bisherige Leiterin der Börsenaufsicht, Mary Jo White, angekündigt hatte, ihr Amt demonstrativ zum Amtsantritt Trumps am 20. Januar niederzulegen.

          Die SEC hatte nach der von den Vereinigten Staaten ausgehenden weltweiten Finanzkrise und unter der Präsidentschaft von Barack Obama die Zügel für die Finanzbranche deutlich angezogen. Donald Trump und sein künftiger Finanzminister Steven Mnuchin hatten angekündigt, einen Kurs der Deregulierung fahren und der Wall Street deutlich mehr Freiraum lassen zu wollen.

          Clayton ist ein Mann der Wall Street. Er arbeitet bisher als Wirtschaftsanwalt in der renommierten Kanzlei Sullivan & Cromwell. Unter anderem war er an den Vorbereitungen für den Börsengang des riesigen chinesischen Internethändlers Alibaba beteiligt.

          Weitere Themen

          Kurs der Henkel-Aktie unter Druck

          Investitionsprogramm : Kurs der Henkel-Aktie unter Druck

          Wenn Unternehmen investieren, ist das volkswirtschaftlich und langfristig betriebswirtschaftlich gesehen, eigentlich eine gute Sache. Aktionäre sehen dies allerdings bisweilen ganz anders.

          Scout 24 steht schon wieder zum Verkauf

          Käufersuche : Scout 24 steht schon wieder zum Verkauf

          Die Online-Anzeigenbörse Scout 24 macht ihren Aktionären viel Freude. Doch jetzt könnte sie abermals verkauft werden – für mindestens fünf Milliarden Euro. Interessiert sind ausgerechnet die Alteigentümer.

          Topmeldungen

          Brexit und Nordirland : „Eine erzwungene Renationalisierung“

          Die Frage, ob und wie der Brexit kommt, hängt vor allem an Nordirland. Nach dem Bombenanschlag vom Wochenende wächst auf der Insel die Angst, eine harte Grenze könnte den Jahrzehnte alten Konflikt wieder entzünden.

          Aachener Vertrag : Ist das Elsass bald deutsch?

          Marine Le Pen und die „Gelbwesten“ machen in Frankreich mit Verschwörungstheorien Stimmung gegen den neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag. Das Land stehe vor dem „Ausverkauf“ – die Regierung muss reagieren.

          Konjunktur : IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland

          Der Internationale Währungsfonds sagt für dieses und nächstes Jahr ein schwächeres Wachstum der Weltwirtschaft voraus. Für Deutschland verringert er seine Prognose besonders deutlich.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.