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Böses Omen für Facebook : Anleger strafen Zynga ab

  • Aktualisiert am

Das Geschäft mit Zyngas Online-Spielen auf Facebook bringt weniger ein als erwartet. Bild: REUTERS

Zynga, der Entwickler von Online-Spielen wie „Farmville“, ist eng mit Facebook verbandelt. Nun hat Zynga seine Prognose gesenkt; im nachbörslichen Handel fiel der Aktienkurs um mehr als 40 Prozent. Darunter leidet auch Facebook. Dort steht heute die Vorlage der Geschäftsergebnisse an.

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          Einen Tag bevor das Soziale Netzwerk Facebook seine Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal vorlegt, enttäuschte der enge Spiele-Partner Zynga am Mittwoch mit seinem Abschneiden. Die Zynga-Aktie verlor nachbörslich mehr als 40 Prozent ihres Werts. Für Facebook ging es in der Folge um annähernd 8 Prozent nach unten.

          Zynga und Facebook haben eine fast symbiotische Verbindung: Über das Soziale Netzwerk kommen die meisten Spieler zu Zynga. Der Entwickler verdient sein Geld dabei mit dem Verkauf virtueller Güter wie Traktoren in „Farmville“ oder Gebäuden in „Cityville“. Facebook bekommt einen Anteil an diesen Einnahmen.

          Anleger blicken gespannt auf Facebook-Zahlen

          Zynga verlor nun im Quartal fast 23 Millionen Dollar und kappte auch noch seine Jahresprognose. Die Anspannung vor der ersten Zahlenvorlage von Facebook als börsennotiertem Unternehmen ist ohnehin zum Zerreißen gespannt.

          In den vergangenen Tagen kursierten Gerüchte, dass Facebook die Nutzer weglaufen. Viele Beobachter rechnen zumindest mit einer Abschwächung des Wachstums. Die Facebook-Aktie lag mit nachbörslich gut 27 Dollar nur noch knapp über ihrem Allzeittief von 25,52 Dollar. Im Mai beim Börsengang hatten Gründer Mark Zuckerberg und andere Investoren die Papiere zu 38 Dollar unters Volk gebracht.

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