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Börsengang in Mailand : Ferraris Fehlstart beim Debüt

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Die Karosserien für die aktuellen Modelle liefert die zum Konzern gehörende Firma Scaglietti aus Mondena an und kommen dann in die Produktionshallen der Firma Ferrari, hier werden die neusten Modelle der italienischen Sportwagenschmiede hergestellt. Bild: Fricke, Helmut

Der Edelautobauer Ferrari ist in einem miesen Marktumfeld in Mailand an die Börse gegangen. Die Titel wurden vorübergehend vom Handel ausgesetzt.

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          Der italienische Luxus-Sportwagenbauer Ferrari hat im von stark fallenden Aktienkursen geprägten Wochenbeginn ein durchwachsenes Debüt an der Mailänder Börse hingelegt. Die Aktien des Autoherstellers verloren am ersten Handelstag an diesem Montag zunächst an Wert, zeitweise wurde der Handel ausgesetzt: Der Kurs sank innerhalb der ersten 15 Minuten nach Handelsstart im Vergleich zum Eröffnungskurs von 43 Euro um vier Prozent. Der italienische FTSE-Mib-Index lag am Nachmittag mit 2,8 Prozent im Minus.

          Im Oktober hatte Ferrari bereits ein erfolgreiches Debüt an der New Yorker Börse gefeiert. Dort waren die Aktien zum Jahresende für 48 Dollar gehandelt worden, der Ausgabepreis betrug 52 Dollar. Fiat-Chef Sergio Marchionne lobte das Börsen-Debüt für Ferrari in Mailand am Montag als „ein neues Ziel und einen neuen Anfang“. Auch Italiens Regierungschef Matteo Renzi nahm an der kurzen Zeremonie vor dem Börsen-Debüt teil.

          Bild: F.A.Z.

          Der Gang an die Mailänder Börse folgt für Ferrari auf die Abspaltung vom Mutterkonzern Fiat Chrysler, die vergangene Woche abgeschlossen worden war. Die EXOR-Holding der Agnelli-Familie, die Fiat gegründet hat, hält weiterhin 23,5 Prozent der Anteile an Ferrari. Zehn Prozent gehören Piero Ferrari, dem Sohn des Firmengründers Enzo.

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