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Börsengang : Deutsche Telekom will britische Tochter EE aufs Parkett bringen

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Mit dem Börsengang der britischen Mobilfunktochter EE könnte die Telekom Kapital für neue Investitionen einsammeln. Bild: dpa

Die Deutsche Telekom denkt darüber nach, ihre britische Tochter EE an die Börse zu bringen. Mit dem eingenommenen Geld möchte das Unternehmen neue Investitionen finanzieren

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          Die Deutsche Telekom will mit einem Börsengang der britischen Mobilfunktochter EE (Everyting Everywhere) Geld in die Zentrale spülen. „Wir überlegen uns, das britische Mobilfunkgeschäft an die Börse zu bringen“, sagte Finanzvorstand Tim Höttges am Freitag in Bonn. „Wir sind aber finanziell nicht dazu gezwungen.“

          Zeitpunkt und Volumen eines Börsenganges sind noch nicht absehbar. Das hänge vor der Marktbewegung ab, sagte Unternehmenschef Rene Obermann. Klar sei allerdings, dass die Telekom keine Alleingänge ohne France Telecom wolle, mit der sie das britische Gemeinschaftsunternehmen betreibt. Zudem kündigte Obermann an, der Online-Marktplatz Scout sei ebenfalls im Gespräch für einen Börsengang, um sich zu finanzieren, ohne die Konzernkassen zu belasten.

          Darüber hinaus gebe es keinerlei Pläne für weitere Börsengänge. Aktienrückkäufe wird es nicht mehr geben, sagte Obermann. Die Telekom habe bessere Anlagen für das Geld der Investoren. Am Donnerstagabend hatte Obermann eine Investitionsoffensive angekündigt. In den nächsten drei Jahren will die Telekom nahezu 30 Milliarden Euro dafür ausgeben. Der Fokus liegt auf dem Ausbau der Breitbandnetze in den Kernmärkten Deutschland und den Vereinigten Staaten.

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