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Ausgabepreis gesenkt : Bastei Lübbe wird seine Aktien schwer los

  • Aktualisiert am

Bastei Lübbe verlegt auch die Memoiren von Daniela Katzenberger. Bild: Kaufhold, Marcus

Der Verlag Bastei Lübbe will bald an die Börse. Doch die Aktie hat offenbar wenig Interessenten. Jetzt senkt das Unternehmen den Preis und bietet die Aktien länger an.

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          Kurz vor dem geplanten Börsengang kämpft der Verlag Bastei Lübbe um Interessenten für seine Aktien. Die Kölner verlängerten am Freitag die Zeichnungsfrist um einen Tag bis zum 2. Oktober und senkten die Preisspanne für die Papiere deutlich.

          Am 8. Oktober will Bastei Lübbe pünktlich zur Buchmesse an die Börse gehen. Mit dem Geld will der Verlag verstärkt eigene Stoffe entwickeln und seine Inhalte und Marken digitalisieren und international anbieten. Ursprünglich sollten Interessenten die Aktien nur bis zum 1. Oktober bestellen können.

          Auch der Preis sinkt. Statt von 9 bis 11 Euro reicht die Preisspanne nun von 7,50 bis 9 Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Durch das Angebot von 5,3 Millionen Aktien rechnet Bastei Lübbe durch den gesenkten Preis nun mit maximal 47,7 statt 58,3 Millionen Euro Erlös.

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