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Technische Analyse : Die gute Bilanz der konservativen Strategie

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Höhere Rendite in zehn Jahren: Die konservative Strategie hat den Euro-Stoxx-50-Performance-Index sowie Investments in deutsche Staatsanleihen hinter sich gelassen. Bild: dpa

Aktien mit hoher Dividendenrendite und Kurspotential schlagen andere Anlagen. Die konservative Strategie hat viele Investments hinter sich gelassen. In diesem Jahr gehört die Allianz zum Aktienkorb.

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          In den letzten zehn Jahren sind die Anleger mit einer „konservativen Strategie“ bei Aktien besser gefahren als mit anderen Anlagen. Sie besteht aus einem gleichgewichteten Aktienkorb mit Titeln aus dem Euro Stoxx 50, dem Leitindex der Eurozone. Bei diesen Aktien sollen jeweils eine attraktive technische Gesamtlage und eine erwartete attraktive Dividendenrendite vorhanden sein. Diese Strategie hat in den letzten zehn Jahren sowohl den Euro-Stoxx-50-Performance-Index, bei dem Dividendenzahlungen der Indexmitglieder anteilig in Kursgewinne umgerechnet werden, als auch Investments in deutsche Staatsanleihen – repräsentiert durch den REXP-Index – deutlich geschlagen. Das schon in den früheren Jahren verwendete Selektionsverfahren liefert für die konservative Strategie 2015 einen gleichgewichtigen Aktienkorb, bestehend aus den Titeln Allianz (Sicherungsstopp bei 104 Euro), Daimler (52 Euro), Generali (12,80 Euro), Sanofi (57 Euro), Unibail Rodamco (170 Euro) und Unilever NV (26,50 Euro).

          Bei der konservativen Strategie besteht das technische Ziel darin, mit einer Kombination aus stabilen Dividendenzahlungen und möglichen Kursgewinnen der Einzelaktien (technische Eigendynamik) langfristig eine höhere Gesamtrendite als bei einer „Kaufen-und-Halten-Strategie“ sowohl mit Blick auf den Euro-Stoxx-50-Performance-Index als auch bei einem Investment in Staatsanleihen der Kerneurozone zu erzielen. Seit 2005 wies diese Dividendenstrategie in sieben Jahren eine bessere Kursentwicklung als der Euro-Stoxx-50-Performance-Index auf. Mit Blick auf die Anleihen beziehungsweise den REXP (Rentenperformance-Index, der repräsentativ für die Zinskurve in deutschen Staatsanleihen steht) waren in fünf Jahren die Aktien (zum Teil sehr deutlich) besser als die Bonds. Diese hatten ebenfalls in fünf von den zehn Jahren eine (zum Teil aber nur geringfügig) bessere Performance als die Dividendenstrategie. Dies gilt auch für das Jahr 2014, wobei der REXP um etwa 7 Prozent gestiegen ist, der Euro-Stoxx-50-Performance-Index sowie die Dividendenstrategie jeweils nur ein leichtes Plus erzielt haben. Summiert man die Wertzuwächse der seit Anfang 2005 vorgestellten Aktienkörbe – mit dem jeweiligen zum Jahreswechsel erfolgten Tausch in den neuen Aktienkorb – auf, so ergibt sich ein Gesamtkursanstieg für die Dividendenstrategie von rund 95,4 Prozent. Der Euro-Stoxx-50-Performance-Index als ein Repräsentant für eine „Kaufen-und-Halten-Strategie“ befindet sich bei 40,5 Prozent. Der andere Repräsentant, der REXP-Index, hätte einen Kursanstieg von 55,1 Prozent eingebracht.

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