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Analyse : Hewlett Packard schockt Technologie-Investoren

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H-P unter Druck Bild:

Hewlett-Packard hat mit den jüngsten Quartalszahlen die Prognosen der Analysten deutlich verfehlt. Die Aktie gerät an der Börse in New York unter heftigen Druck.

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          Der amerikanische Computerkonzern Hewlett-Packard hat im vierten Quartal seines Geschäftsjahres den Gewinn zwar gesteigert, die Prognosen der Analysten aber deutlich verfehlt. Der Gewinn ist zwar um 21 Prozent auf 922 Millionen Dollar oder 41 Cent je Aktie gestiegen, Analysten hatten jedoch mit einem Ergebnis je Aktie von 51 Cent gerechnet.

          Die Rating-Agentur Standard & Poors senkte daraufhin ihre Einstufung auf Halten, nachdem sie den Wert zuvor noch zum Kauf empfohlen hatte. Die Aktie geriet an der Börse in New York unter heftigen Druck und verlor im Laufe des Handels mehr als 14 Prozent auf 33,5 Dollar.

          Das Unternehmen begründet die unerwartet schlechten Ertragszahlen mit Druck auf die Margen, Währungseffekte ausgelöst durch den schwachen Euro und stark gestiegene Kosten. H-P's enttäuschende Nachricht kam kurz nach der Gewinnwarnung von Dell. Die hatte am Freitag schon die Technologiewerte des Nasdaq ins Minus gezogen.

          Wichtiger als die eigentlichen Zahlen war allerdings der Ausblick auf die weitere Zukunft. Dabei wurde deutlich, dass das Unternehmen zwar hofft, die Margen halten zu können, aber weiterhin mit deutlich steigenden Kosten rechnet. So rechnen Analysten für das Jahr 2001 nur noch mit einem Gewinn je Aktie von 1,55 Dollar. Ursprünglich waren sie von 2,12 Dollar ausgegangen.

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