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Aktienmärkte : Vermögensverwalter verstärken Verkäufe - Nikkei-Zertifikate out

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Vermögensverwalter sind abermals deutlich auf der Verkaufsseite zu finden. Das berichtet Firstfive unter Berufung auf die im Controlling befindlichen Depots. Vor allem Nikkei-Zertifikate wurden abgestoßen.

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          Vermögensverwalter sind abermals deutlich auf der Verkaufsseite zu finden. Das berichtet Firstfive unter Berufung auf die im Controlling befindlichen Depots. Die aktuelle Berichtswoche sei erneut zum Abbau der Aktienbestände zugunsten der Liquiditätsquote genutzt worden. Damit setzt sich der seit vier Wochen zu beobachtete Trend verstärkt fort: Das Verhältnis der Volumina von Käufen zu Verkäufen steigt auf 1:3, nachdem es in der Vorwoche nur bei 1:2 lag. Ganz oben auf der Verkaufsliste standen Zertifikate auf den Nikkei-Index, Deutsche Telekom und den Öl-Konzern Royal Dutch. Im Nikkei nutzten die von Firstfive beobachteten Vermögensverwalter die Nähe zum Jahreshoch unweit der 12.000-Punkte-Marke zum Ausstieg.

          Telekom zahlt Dividende - Vermögensverwalter steigen aus

          Fundamental rechneten sie wegen des Endes des japanischen Fiskaljahres zum 21. März mit auslaufendem „Window-Dressing“. Dies werde als möglicher Beginn einer Korrekturbewegung gesehen, heißt es von Firstfive. Bei Deutsche Telekom führte die verringerte Aussicht auf Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen zum Ausstieg. Die Verkäufe der Öl-Aktie Royal Dutch wurden auf Grund der zweiten Korrektur der nachgewiesenen Ölreserven in Folge vorgenommen. Hierbei wurde im Schnitt ein Netto-Kursverlust von rund acht Prozent realisiert. Auf der Kaufseite fanden sich dagegen Salzgitter AG. Hier wurden die deutliche Unterbewertung sowie die geringe Marktkapitalisierung im Vergleich zum Umsatz als Kaufgründe genannt.

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