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Nach Zinssenkung : Chinas Börsen gewinnen an Boden

  • Aktualisiert am

Eine Anlegerin beobachtet die Kurse in einem Handelshaus in Fuyang. Bild: Reuters

Nach der Lockerung der Geldpolitik durch die chinesische Notenbank stiegen an den Börsen der Volksrepublik die Kurse wieder vorsichtig. An der Wall Street hatten dagegen die Zweifel noch überwogen.

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          Die chinesischen Börsen haben sich am Mittwoch nach der überraschenden Zinssenkung der Zentralbank die rasante Talfahrt der Vorwochen ins Plus vorgekämpft. Der CSI-300-Index startete am Mittwoch leicht im Plus, rutschte aber zweimal deutlich ins Minus, erholte sich aber stets wieder und liegt derzeit 1,7 Prozent im Plus bei 3094 Punkten.

          Am Vortag hatte die chinesische Zentralbank in Reaktion auf die Kursetnwicklung die Zinsen gesenkt und niedrigere Mindestreservesätze angekündigt. Ziel ist eine Konjunkturbelebung, die die Märkte stützen soll.

          Nachdem die direkten Interventionen und Stützungskäufe an den seit Mitte Juni heftig fallenden Kursen über Wochen nur wenig ändern konnten, wechselte Chinas Regierung damit ihre Strategie zur Stabilisierung der Börsen.

          Auch die Börse in Japan beruhigte sich. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index liegt 1,3 Prozent im Plus bei 18.030 Punkten. Am Dienstag hatte der Nikkei wegen Sorgen über die Entwicklung der chinesischen Konjunktur knapp vier Prozent eingebüßt.

          An der Wall Street hatte die Zinssenkung der Notenbank indes nur kurzzeitig für Erholung gesorgt. Der Dow Jones und der S&P-500-Index gingen mit einem Minus von rund 1,3 Prozent aus dem Handel. Daten vom Immobilienmarkt belasteten die Kurse zu stark.

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