https://www.faz.net/-gv6-872yd

Aktiencrash : Chinas Aktienkurse stürzen weiter

  • Aktualisiert am

Ein chinesischer Investor beobachtet die Kurse in Peking. Bild: AP

Anleger in Fernost verkaufen weiterhin panisch ihre Aktien. Chinas wichtiger Index Shanghai Composite ist zum Handelsauftakt um 6,4 Prozent abgesackt. Im Tagesverlauf erholten sich die Kurse leicht, doch sie bleiben tief im Minus.

          1 Min.

          Die Aktienmärkte in China haben ihre Talfahrt fortgesetzt. Der wichtige Shanghai Composite Index fiel am Dienstag zum Handelsauftakt kräftig um 6,41 Prozent auf 3004,13 Punkte, während der Shenzhen Component Index um 6,91 Prozent auf 10212,47 Punkte absackte. Später konnten sich die Kurse zumindest etwas erholen. Dennoch lagen die Verluste bei über drei Prozent

          „Panikstimmung dominiert den Markt und ich sehe keine Anzeichen für eine sinnvolle Intervention der Regierung“, sagte Zhou Lin, Analyst bei Huatai Securities. Die chinesische Zentralbank pumpte am Morgen umgerechnet 23 Milliarden Dollar in den Interbankenmarkt.

          Turbulenzen gehen weiter

          Am Vortag hatten die Kurse bereits wegen Sorgen über einer weitere Verlangsamung der zweitgrößten Volkswirtschaft und enttäuschter Hoffnungen auf eine Lockerung der Geldpolitik um 8 Prozent nachgegeben. Es war der größte Einbruch seit acht Jahren. Auch in Europa und im Amerika gaben die Kurse daraufhin kräftig nach.

          Die mehr als ein Jahr lang in die Höhe getriebenen chinesischen Märkte erleben trotz massiver staatlicher Hilfen seit Mitte Juni kräftige Kursrutsche.

          Auch in Japan brachen die Kurse zunächst ein.  Der Nikkei-Index stürzte erstmals seit rund sechs Monaten unter die psychologisch wichtige Marke von 18 000 Punkten.Im Tageserlauf erholten sich die Kurse allerdings wieder und lagen gegen MIttag sogar wieder im Plus.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Will seine Aufzugsparte an Konsortium um Advent verkaufen: Thyssenkrupp

          „Gutes Ergebnis“ : Thyssen trennt sich von Aufzügen

          Der kriselnde Thyssen-Krupp-Konzern braucht dringend Geld und hat sich nun entschieden: Der Verkauf der lukrativen Aufzugssparte ist besiegelt. Das vom Aufsichtsrat akzeptierte Angebot ist eine Überraschung.
          Urteil mit Signalwirkung: Das Bundesverfassungsgericht (hier im November 2019)

          Urteil zu Rechtsreferendarin : Robe sticht Kopftuch

          Das Bundesverfassungsgericht hat das Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen bestätigt. Das Gericht sei ein besonderer Ort, an dem der Neutralität staatlicher Vertreter besonderer Bedeutung zukomme.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.