https://www.faz.net/-gv6-8ci61

Turbulenzen am Aktienmarkt : Neue Rücktrittsgerüchte um Chef der chinesischen Börsenaufsicht

  • Aktualisiert am

Xiao Gang, Chef der chinesischen Börsenaufsicht Bild: Reuters

Abermals machen Gerüchte die Runde, der Chef der chinesischen Börsenaufsicht habe nach den jüngsten Marktentwicklungen seinen Hut genommen.

          1 Min.

          Der Chef der chinesischen Börsenaufsicht hat nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge angesichts der anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten seinen Rücktritt angeboten. Der 57-jährige Xiao Gang wolle seinen Platz an der Spitze der China Securities Regulatory Commission (CSRC) räumen, hätten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen ader Agentur gesagt. Unklar blieb zunächst, ob die Regierung den Rücktritt angenommen hat. Die CSRC wollte sich zunächst nicht äußern.

          Xiao gilt als Vater des Stopp-Mechanismus, bei dem der Börsenhandel nach größeren Verlusten eingestellt wird. Dieses System war erst zu Jahresbeginn eingeführt, aber bereits am 7. Januar wieder beendet worden. Kritikern zufolge habe dieser Mechanismus zur Panik an den Märkten beigetragen. Die Börsen in Schanghai und Shenzhen haben seit Juni 2015 mehr als fünf Billionen Dollar an Marktkapitalisierung verloren.

          Rücktrittsgerüchte gibt es um Xiao schon länger. Schon im vergangenen Sommer war gemutmaßt worden, er werde seinen Posten zur Verfügung stellen. Unmittelbar nach dem Debakel mit dem Stopp-Mechanismus waren diese Gerüchte abermals aufgetaucht.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Emmanuel Macron und Ursula von der Leyen am 12. November in Paris

          Anhörungen im Parlament : Tag der Wahrheit für Ursula von der Leyen

          An diesem Donnerstag entscheidet sich, ob Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin am 1. Dezember antreten kann. Wird sie zum Opfer eines Kleinkriegs zwischen den Europaabgeordneten und Macron? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

          Treffen in Washington : Trumps Lob und Erdogans Tadel

          Der Versuch des amerikanischen Präsidenten, die Probleme mit der Türkei wegzulächeln, misslingt. Der Gast aus Ankara zeigt in Washington kein Entgegenkommen – und führt Trump zuweilen vor.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.