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Aktie im Blick : Bei Wacker stimmt die Chemie

Bild: F.A.Z.

Während Wackers Halbleitersparte zuletzt Verluste schrieb, verdoppelte die Solarsparte ihren Gewinn. Die Produktion für viele zukunftsträchtige Branchen verspricht für Wacker in den nächsten Jahren hohes Wachstum.

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          Wenn es mit der Konjunktur bergab geht, stürzen die Kurse von Chemiefirmen oft regelrecht ab. Denn ihr Geschäft hängt in hohem Maß an der aktuellen Wirtschaftslage. Wacker Chemie ergeht es etwas besser. Der Konzern stellt ganz verschiedene Produkte für unterschiedliche Branchen her: Silizium der einen Art für die Solarindustrie, Silizium der anderen Art für die Halbleiterindustrie, Chemikalien für die Papierbranche und Chemie für Pharmafirmen. Das stabilisiert das Geschäft: Während die Halbleitersparte zuletzt Verluste schrieb, verdoppelte die Solarsparte ihren Gewinn.

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wacker ist mit seinen Produkten zudem in außerordentlich vielen zukunftsträchtigen Branchen vertreten, die in den nächsten Jahren ein hohes Wachstum versprechen. Das macht den Konzern langfristig zu einer guten Geldanlage. Das haben aber auch schon andere gemerkt: Nachdem Vorstandschef Rudolf Staudigl gute Zahlen für die ersten drei Monate vorgelegt hat, ist der Kurs bereits wieder kräftig gestiegen.

          Jetzt ist die Gefahr groß, dass die weitere Entwicklung die Anleger erst einmal enttäuscht - zumal wenn der Konjunkturpessimismus an der Börse wieder wächst. Für kurzfristige Spekulanten ist darum die Gefahr groß, dass die Aktie am Ende ihres Aufschwungs angekommen ist. Auf längere Sicht können Anleger an dieser Aktie aber noch viel Freude haben.

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