https://www.faz.net/-gv6-14ddq

Daimler : Abu Dhabi will Anteil an Daimler erhöhen

  • Aktualisiert am

NEW YORK, 16. November (Bloomberg). Aabar Investments, der Staatsfonds des Emirats Abu Dhabi, will die Beteiligung am deutschen Automobilkonzern Daimler von 9,1 Prozent auf 15 Prozent erhöhen. Das erklärte der Vorstandsvorsitzende von Aabar Khadem Abdulla Al-Qubaisi am Montag.

          1 Min.

          NEW YORK, 16. November (Bloomberg). Aabar Investments, der Staatsfonds des Emirats Abu Dhabi, will die Beteiligung am deutschen Automobilkonzern Daimler von 9,1 Prozent auf 15 Prozent erhöhen. Das erklärte der Vorstandsvorsitzende von Aabar Khadem Abdulla Al-Qubaisi am Montag. "Wir denken darüber nach, den Anteil auszubauen", sagte Al-Qubaisi. "Ich mag an Daimler, dass sie jedes Quartal mit neuen Ideen kommen. Deswegen werden wir auch jedes Quartal neue Deals mit ihnen abschließen." Wann der Daimler-Anteil der Araber erhöht werde, hänge allerdings vom Aktienkurs ab. "Viele haben uns kritisiert, dass wir zum falschen Zeitpunkt in die Autoindustrie investiert haben, aber finanziell hat es sich sehr gelohnt", sagte Al-Qubaisi. Seit dem Einstieg des Fonds vom Persischen Golf im März bei gut 20 Euro hat der Kurs mittlerweile auf 36 Euro zugelegt. Am Montag stieg der Kurs der Daimler-Aktien um gut 4 Prozent. Analysten werteten die Ankündigung der Anteilserhöhung positiv.

          Weitere Themen

          Kurzzeitige Ausschläge der Inflation

          Vor der EZB-Sitzung : Kurzzeitige Ausschläge der Inflation

          Am Donnerstag ist Zinssitzung bei der EZB. Neue Krisen-Milliarden sind nicht zu erwarten – aber Hinweise auf den digitalen Euro. Außerdem dürfte die Notenbank die Menschen auf eine vorübergehend etwas steigende Inflation vorbereiten.

          Topmeldungen

          Reaktion auf Vorsitzendenwahl : Wie Friedrich Merz seinen Trumpf verspielte

          Der Wunsch, Minister zu werden, kostet Friedrich Merz Unterstützung im eigenen Lager. Führende CSU-Leute üben sich bei Kommentaren zum neuen CDU-Vorsitzenden derweil in Zurückhaltung – um sich die Gunst des eigenen Chefs zu sichern.

          Vor dem Krisengipfel : Ruf nach echtem Lockdown wird lauter

          Vor dem Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten mehren sich Forderungen nach härteren Maßnahmen. Gesundheitsminister Jens Spahn spricht angesichts der neuen Virus-Varianten von „besorgniserregenden Meldungen“.
          Die Seiser Alm: Unter der Woche verliert sich auf dem größten Hochplateau Europas kaum eine Menschenseele. (Symbolbild)

          Nach Lockdown wieder geöffnet : Südtiroler Sonderweg

          Nach dem Lockdown über Weihnachten und Neujahr in ganz Italien hat Südtirol seit dem 7. Januar wieder „geöffnet“ und widersetzt sich dem Lockdown.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.