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Börsen-Kommentar : Ab in die Schwellenländer

Wenn die amerikanische Notenbank die Geldpolitik weniger strafft, sollten Anleger nicht vergessen: Das hilft nicht nur amerikanischen Aktien.

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          Man soll sich nicht täuschen: Die gegenwärtige Erholung am Aktienmarkt kann sich schon noch fortsetzen, wenn der Chef der amerikanischen Notenbank Jerome Powell am kommenden Mittwoch die von der Börse erhofften geldpolitischen Entspannungssignale sendet.

          Über die jüngsten Kursgewinne in den Vereinigten Staaten und in Europa sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass auch die Börsen in den Schwellenländern von einer weniger straffen amerikanischen Geldpolitik profitieren. Denn die Fed dürfte kein Interesse an einem zu starken Dollar haben, der die amerikanischen Ausfuhren erschwert und die vielen in Dollar verschuldeten Unternehmen in den Schwellenländern unter Druck setzt.

          Daher fließen schon seit einigen Wochen wieder viele amerikanische Anlegergelder in die Schwellenländer und hier vor allem nach Asien. Daneben zeigt sich Interesse vor allem für Brasilien und Südafrika.

          Freilich gibt es für viele Schwellenländer neben den Vereinigten Staaten mit China noch einen weiteren Elefanten im Raum. Aber falls der Pessimismus über die wirtschaftlichen Perspektiven Chinas übertrieben sein sollte, wäre dies ein weiteres Kaufargument für Aktien der Schwellenländer.

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