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Riesige Übernahme : 22 Milliarden Dollar für einen Zahlungsabwickler

  • Aktualisiert am

First Data ging im Oktober 2015 an die Börse. Bild: AP

Eine amerikanische Finanzfirma kauft eine andere. Die Logik dahinter ist klar.

          Der amerikanische Finanzdienstleister Fiserv kauft den Zahlungsabwickler First Data für 22 Milliarden Dollar. Das gaben die beiden Unternehmen an diesem Mittwoch bekannt.

          Fiserv wird dann 57,5 Prozent der Aktien besitzen. Die Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts, die heute an First Data beteiligt ist, wird weitere 16 Prozent der Aktien halten. Das Unternehmen wird weiter vom bisherigen Fiserv-Chef Jeffery Yabuki geführt. Der First-Data-Vorstandsvorsitzende Frank Bisignano wird als Vorstand für das operative Geschäft zuständig sein.

          Vollzogen wird die Transaktion in der zweiten Jahreshälfte. Die Unternehmen versprechen sich davon Einsparungen in Höhe von 900 Millionen Dollar über fünf Jahre. Erreicht werden soll das über den Abbau von Doppelstrukturen und einer generell höheren Effizienz.

          Zusätzlich sollen 500 Millionen Dollar in den nächsten fünf Jahren investiert werden. An der Börse herrschte deswegen bei den Aktionären von First Data Jubelstimmung – der Wert der Aktien stieg um 17 Prozent auf 20,55 Dollar. Dagegen verloren die Papiere von Fiserv 5,4 Prozent auf 71 Dollar.

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