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Mit Pilzen gegen Depressionen : 125 Millionen Dollar für Biotechunternehmen Atai

Viele Menschen leiden unter Depressionen. Bild: dpa

Das Biotechunternehmen Atai hat 125 Millionen Dollar eingesammelt, unter anderem von Paypal-Mitgründer Peter Thiel. Das Unternehmen setzt in der Behandlung mentaler Krankheiten auch auf psychedelische Wirkstoffe.

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          Das Biotechunternehmen Atai Life Sciences hat in einer weiteren Finanzierungsrunde 125 Millionen Dollar eingesammelt, darunter 32 Millionen in Form von Wandelschuldtiteln, wie die F.A.Z. vorab erfuhr. Atai hat sich der Behandlung mentaler Krankheiten wie Depressionen oder Angstzuständen verschrieben, unter anderem mit Hilfe psychedelischer Wirkstoffe auf Basis von Pilzen.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Neben Peter Thiel, Mitgründer des Bezahlungsdienstes Paypal, hat auch Atai-Gründer Christian Angermayer über seine Apeiron Holding investiert. Auch sind neue Finanziers wie Falcon Edge Capital eingestiegen.

          Atai mit Sitz in Berlin und Büros in New York und San Diego wurde 2018 gegründet und sieht sich als eine Art Plattform für Projekte verschiedener Biotechunternehmen in dem speziellen therapeutischen Bereich. Vorausgegangen war eine Investition in das mittlerweile börsennotierte Biotech-Unternehmen Compass Pathways.

          Pipeline an Wirkstoffen soll weiterentwickelt werden

          Das nun eingesammelte Geld will Atai nutzen, um die eigene Pipeline an präklinischen und klinischen Wirkstoffen weiterzuentwickeln. So erwartet das Unternehmen bald mehrere klinische Meilensteine, darunter Ergebnisse aus einer klinischen Studie der Phase 2 für ein Medikament zum Einsatz gegen eine Form von Depression sowie Daten für ein Mittel, das für Patienten eingesetzt werden soll, die opioidbasierte Schmerzmittel falsch eingenommen haben. Zudem sollen weitere klinische Studien starten.

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