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Finanzdienstleistungen : AWD gewinnt in einer Woche 25 Prozent

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Die Politik hat den Weg für den Mindestlohn der Briefzusteller frei gemacht. Das war für die Aktie der Deutschen Post ein Startsignal. Sie legte im Laufe der Woche um 3,8 Prozent zu. Wenn die Lohnuntergrenzen von 8,00 bis 9,80 Euro ...

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          Die Politik hat den Weg für den Mindestlohn der Briefzusteller frei gemacht. Das war für die Aktie der Deutschen Post ein Startsignal. Sie legte im Laufe der Woche um 3,8 Prozent zu. Wenn die Lohnuntergrenzen von 8,00 bis 9,80 Euro zum Jahresanfang 2008 mit dem Wegfall des Briefmonopols als allgemein verbindlich erklärt werden, gewinnt die Post an Wettbewerbsfähigkeit. Denn das Dax-Unternehmen zahlt bisher meist höhere Löhne als die Konkurrenz.

          Furcht vor steigendem Wettbewerbsdruck herrscht auch bei den Finanzdienstleistern AWD und MLP. Überschattet wurden die Kurse der beiden Vermittler zudem von der Kreditkrise. Vom Jahresbeginn bis zum 23. November büßten AWD mehr als 42,5 Prozent ein. Das aktuelle Kursniveau überzeugte die Fondsgesellschaft DWS, ihre Beteiligung an dem M-Dax-Titel auf mehr als drei Prozent aufzustocken. Prompt kamen Gerüchte auf, die DWS-Mutter Deutsche Bank wolle den Finanzdienstleister komplett übernehmen. Eine realistischere Begründung lieferte ein AWD-Sprecher. Er führte den wöchentlichen Kursanstieg um 24,6 Prozent auf verstärkte Käufe von amerikanischen Anlegern nach einer Investorenkonferenz in den Staaten zurück.

          Bei MLP führte ebenfalls das Engagement eines amerikanischen Investors zum Kursplus von 12,3 Prozent. Die Aktie profitierte davon, dass der Vermögensverwalter Harris Associates seinen Anteil auf 10,25 Prozent mehr als verdoppelte. Seit Jahresbeginn hat das Papier dennoch 34,3 Prozent verloren.

          Um 43,3 Prozent schoss die Aktie von Versatel in nur einer Woche nach oben. Erst zum Wochenschluss legte das Tec-Dax-Papier eine Pause ein. United Internet (UI) hat sich ein Fünftel der Anteile am Konkurrenten gesichert und eine weitere Erhöhung nicht ausgeschlossen. Mit der "strategischen Beteiligung" sieht sich der Internet-Dienstleister für die erwartete Konsolidierung des deutschen DSL-Marktes gut gerüstet. UI selbst besitzt keine eigenen Netze und ist im DSL-Geschäft bisher nur als Wiederverkäufer tätig. Erst vor kurzem hatte UI zehn Prozent am Mobilfunkanbieter Drillisch erworben. UI stiegen im Tec-Dax um 11,1 Prozent. hptr.

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