Finanzen von ARD und ZDF :
Der Rundfunkbeitrag macht die Sender reich

Michael Hanfeld
Ein Kommentar von Michael Hanfeld
Lesezeit: 2 Min.
8,42 Milliarden Euro aus dem Rundfunkbeitrag: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat keine Finanzsorgen. Bekommt er ab 2025 noch mehr?
Der Rundfunkbeitrag ist auf die Rekordsumme von 8,42 Milliarden Euro gestiegen. Die Sender werden sagen, das sei zu wenig. Ihr Finanzbedarf scheint unendlich zu sein.

Die Bezeichnung der Behörde ist ein Euphemismus: „Beitragsservice“. Einen Service leistet sie aus Sicht der öffentlich-rechtlichen Sender, da sie den Rundfunkbeitrag eintreibt. Aus Sicht der Beitragszahler war die alte Bezeichnung passend: „Gebühreneinzugszentrale“, abgekürzt GEZ. Doch dieses Rubrum, unter dem der „Beitragsservice“ bei vielen weiterhin läuft, fiel dem Framing der Anstalten zum Opfer. „Service“ klingt ja auch viel besser, nach Dienstleistung, nicht nach Zwangsanmeldung oder Vollstreckung.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.