https://www.faz.net/-gqz-71rtk

Welches Europa wollen wir? : Gauweiler: Europa wird nie Weltmacht

  • Aktualisiert am

Sieht die Schweiz als Vorbild: Peter Gauweiler Bild: Gierke, Dominik

Deutschland zählt für ihn zu den EU-Verlierern: Der CSU-Politiker Peter Gauweiler plädiert in einem Beitrag für die F.A.Z. dafür, dass sich Europa am Vorbild der Schweiz orientiert.

          1 Min.

          Er ist einer der streitbarsten, profiliertesten Euro-Skeptiker: Der Münchner Rechtsanwalt und CSU-Politiker Peter Gauweiler verweigerte als Mitglied des Bundestages dem europäischen Fiskalpakt und dem Euro-Rettungsschirm die Zustimmung. Wie schon im Fall des Vertrags von Lissabon legte Gauweiler gegen diese Beschlüsse Verfassungsklage ein.

          In einem Artikel für das Feuilleton der F.A.Z. kritisiert Gauweiler die fehlgeleitete Europapolitik und erteilt den Illusionen eines von Brüssel regierten, supranationalen Staates eine Absage: Europa könne nie Anspruch auf einen Weltmachtstatus erheben.

          In der Debatte um Europas Zukunft werde viel zu wenig die fortgesetzte „Aushöhlung von Freiheit und Demokratie“ im Namen der Währungsunion zur Sprache gebracht. Dabei könne die Europäische Union von der Schweiz viel lernen – „die Balance von globaler Einbindung und örtlicher Autarkie“.
           

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Kompatibel oder zu verschieden? Grünen- und FDP-Wahlplakate werden in Köln abgehängt.

          Koalitions-Vorsondierungen : So können Grüne und FDP regieren

          Die FDP ist für freie Fahrt auf Autobahnen, gegen Steuererhöhungen und für eine Beibehaltung des Krankenversicherungssystems. Die Grünen vertreten das Gegenteil. Was steckt hinter der Phantasie für ein „progressives Bündnis“?
          Rot, Gelb und Grün in Berlin – die Ampel scheint die beliebteste Koalition zu sein.

          Liveblog Bundestagswahl : Mehrheit laut Umfrage für Ampelkoalition

          Erste Rücktrittsforderungen an Laschet +++ Union bereit für Jamaika +++ Habeck und Baerbock wollen Verhandlungen gemeinsam führen +++ CDU-Generalsekretär verspricht „brutal offene“ Wahlanalyse +++ Alle Entwicklungen zur Bundestagswahl im Liveblog.
          Armin Laschet und CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak am Montag in Berlin

          Laschet und die Union : Der Kandidat, der enttäuschte

          Nach dem enttäuschenden Wahlergebnis muss der CDU-Vorsitzende Armin Laschet die Parteifreunde besänftigen. Vom zweiten Platz aus versucht die Union, eine Regierungsperspektive zu behalten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.