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Mythos Schwabing : Die angeblich besseren Zeiten

Schwabing in den Sechzigern: das italienische Eis-Café „Rialto“ Bild: INTERFOTO

Habermas hält Hof, Langhans fährt Fahrrad, Enzensberger überstrahlt das trübe Wetter: Schwabing ist seit jeher Münchens Ort des Geistes und der Libertinage. Doch lebt der Mythos noch, oder steht er kurz davor, in Ruhestand zu gehen?

          8 Min.

          Dass Schwabing mehr Mythos als Wirklichkeit ist, ein Viertel, das einmal weltberühmt war, aber keiner weiß mehr, wofür: das ist eine Wahrheit, von der man sich dort jederzeit überzeugen kann – an einem regnerischen Sommernachmittag zum Beispiel, es muss vor zwei Jahren gewesen sein, als ich, zu Besuch in München, am Kurfürstenplatz fast Wolf Wondratschek umgerannt hätte, weil der, ohne nach rechts oder links zu schauen, aus einem Laden herausgestürmt war. Und kaum war der Schrecken des nur knapp abgewendeten Unfalls verdrängt, kam Hans-Magnus Enzensberger auf der Hohenzollernstraße dahergeschlendert, freundlich lächelnd, in einem strahlend hellen Anzug dem trüben Wetter trotzend.

          Claudius Seidl

          Verantwortlicher Redakteur für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          An der Ecke Wilhelmstraße nahm Rainer Langhans’ Fahrrad die Kurve mit Schwung, und Langhans schaffte es trotzdem, sofort anzuhalten, und hatte, schon weil er das seinem Ruf schuldig war, entspannterweise Zeit für einen kurzen Meinungsaustausch. Und abends, im wunderbaren italienischen Restaurant „Bibulus“ an der Siegfriedstraße, saß am Nachbartisch Jürgen Habermas mit Freunden oder Bewunderern. Und während ich auf die Tagliolini wartete, dachte ich: Schwabing lebt, immerhin. Aber demnächst wird es in den Ruhestand gehen. Und dass, wenn jetzt Peter Sloterdijk hereinkäme und mit Habermas zu streiten anfinge, es auch keinen hier beeindrucken würde.

          Das Stammlokal der Filmer

          Aber das letzte Mal, dass ich Peter Sloterdijk in Schwabing gesehen hatte, muss 1983 gewesen sein, im Café „Adria“ an der Leopoldstraße, einem italienischen Lokal, das bis drei Uhr morgens offen hatte, was in München damals die Ausnahme war; um ein Uhr morgens war Sperrstunde, wogegen schon deshalb nichts zu sagen war, weil sich das Nachtleben so auf die wenigen offenen Bars und Diskotheken konzentrierte (in Berlin war alles offen und alles leer). Ins „Adria“ ging man, weil man keine Lust hatte aufs „Parkcafé“ oder das „P1“ (oder gerade kein Geld dafür); und unvergessen sind die Nächte, da Peter Sloterdijk im „Adria“ saß, allein an einem der kleinen Tische, im roten Gewand der Sannyasins, mit einer Mala um den Hals. Aus der Perspektive von uns Studenten war er weltberühmt, weil gerade die „Kritik der zynischen Vernunft“ erschienen war. Aus der Sicht von uns Studenten passte aber dieses Outfit längst nicht mehr in die Zeit und schon gar nicht in die Suhrkamp-Kultur. Ein Denker in der Nacht musste aussehen wie Michel Foucault, Glatze, knapper Pullover, scharfgeschnittenes Jackett; oder wenigstens wie Peter Glotz, der, wenn man am nächsten Tag wieder zur Uni ging, seine Studenten dringend warnte vor dem Gift des französelnden Denkens. Und dazu konservativere Anzüge trug.

          Freigeist: Hans Magnus Enzensberger in seiner Arbeitswohnung Muenchen Schwabing

          Die Leopoldstraße in den frühen Achtzigern war natürlich längst nicht mehr das, was Schwabing bis vor kurzem noch gewesen war. Die „Klappe“, das Stammlokal der Filmer und derer, die von ihnen entdeckt werden wollten, der Laden, in dem schon Punk aufgelegt wurde, als die Kinder aus den südlichen Vorstädten, die sich später als die wahren Punks aufspielten, noch nicht wussten, was eine Sicherheitsnadel war, die „Klappe“ hatte zugemacht; der Grund, so hieß es, habe mit viel zu viel Kokain zu tun gehabt. Und als das „Capri“, Stammcafé der Leute um Klaus Lemke, schließen musste, stand in der „S!A!U!“, Eckhart Schmidts Punk- und Filmzeitschrift, ein melancholischer Text, der daran zweifelte, dass die Leopoldstraße ohne das „Capri“ ein bewohnbarer Ort bleiben könnte.

          Es saßen dann aber alle im „Venezia“, hundert Meter weiter, rückten ihre Ray Bans zurecht und versuchten, auch wenn sie nur Studenten waren, wie Filmer oder mindestens wie Filmstudenten zu schauen und die alten Lederjacken oder die Comme des „Garçons“-Sakkos mit der entsprechenden Ernsthaftigkeit zu tragen. Man musste auch nachmittags gefasst sein auf die Begegnung mit gerade erst in Schwabing angekommenen Studentinnen, die hier beim Film zu landen hofften. Den größten inneren Aufruhr gab es aber, wenn Frieda Grafe, die um die Ecke wohnte, vorüberging, mit ihrem Mann Enno Patalas, in ihren unerreicht mondänen Pariser Siebziger-Jahre-Garderoben; Frieda (man nannte sie, wie eine Königin, beim Vornamen), so flüsterten wir einander zu, war als Intellektuelle in Paris berühmter als in München und mit den Denkern, vor denen Peter Glotz uns warnte, per du.

          Der ganz normale Wahnsinn

          Selbst wer dabei war, möchte, aus der Distanz von fast vierzig Jahren, gleich wieder dabei gewesen sein: Wo man doch, während man dabei war, dachte, dass man Schwabing lieber in den Sechzigern gesehen und erlebt hätte, damals, als das „Adria“ noch „Café Europa“ hieß und erst der Ort war, an dem sich Münchens jüdische Jugend traf. Wo der Sieg Israels im Sechstagekrieg mit einer legendären Party gefeiert wurde. Und wo Towje Kleiner, der später in Helmut Dietls „Ganz normalem Wahnsinn“ die Titelrolle spielte, melancholische Lieder sang und Witze erzählte.

          Und dann, in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts, trafen sich hier die revolutionären Studenten, deren hitzigste Köpfe, Dieter Kunzelmann zum Beispiel, aber bald nach Berlin abwanderten – schon weil die Revolution in Schwabing längst vorüber und gewonnen war: Am 21. Juni 1962, es war Fronleichnam, Sommeranfang und sehr heiß, hatten ein paar junge Leute vor dem Weinlokal „Hahnhof“ an der südlichen Leopoldstraße Gitarre gespielt und russische Lieder dazu gesungen; Passanten hatten getanzt, und bald nach zehn Uhr kam die Polizei, um der Ruhestörung ein Ende zu machen. Und dann gab es Krawall, Rauferei, Gewalt, fünf Nächte lang, bis es am Dienstag regnete und kühler wurde; man nannte diese Nächte bald die „Schwabinger Krawalle“, und wenn man die, die mitgerauft hatten, zwanzig Jahre später fragte, worum es eigentlich gegangen sei, hieß die Antwort: um ein besseres Leben. Um mehr Süden, mehr Musik, mehr Liebe. Um die Jugend an der Macht. In der zweiten Nacht hatten die Leute die Stühle und Tische der Cafés mitten auf die Straße gestellt, und auf dem Mittelstreifen tanzten die Pärchen Twist.

          Bierdeckel aus München

          Die Forderungen wurden nach und nach erfüllt; das liberale Bürgertum sehnte sich ja selbst nach mehr Jugend, und übertriebene Sittenstrenge war noch nie ein Merkmal der Münchner Kultur gewesen: „Etwas zu große Füße und unbedenkliche Sitten“ hatte schon sechzig Jahre zuvor Thomas Mann den hiesigen Mädchen attestiert. Und zum Mythos der Schwabinger sechziger Jahre gehört nicht nur, dass der Fotograf Will McBride auf der Leopoldstraße nicht anders konnte, als seine Kamera zu entsichern, als jenes dunkelhaarige, schöne und auffallend lebensfrohe Mädchen daherkam, aus dem dann Uschi Obermaier wurde. Sondern auch, dass diese junge Frau ihre Liebhaber so selbstbewusst aussuchte und auswechselte, wie das bis dahin nur die Männer mit den Frauen getan hatten; und dass der Münchner Boulevard sie feierte dafür.

          Wie rauschhaft, wie herrlich

          Helmut Dietl war sechzehn, als seine Mutter mit ihm nach Schwabing zog, aus der westlichen Vorstadt Laim an die Römerstraße; schräg gegenüber hatte, wenn er in München war, Stefan George gewohnt – und genau diese Vergangenheit, dieser Mythos war es, was den jungen Dietl erregte: Er, der danach strebte, ein bedeutender Lyriker zu werden, lebte endlich da, wo um die Jahrhundertwende herum all das geschehen war und sich ereignet hatte, was er sich von seinem Leben als Künstler erwartete. Hier, im Umkreis von maximal einem Kilometer, hatten Rilke, Ringelnatz, Mühsam gelebt, Johannes R. Becher, Frank Wedekind, Leonhard Frank, Ernst Toller. Und an der Kaiserstraße 46 der Herr Mayer, ein sehr vergeistigter Herr aus Russland, dessen revolutionäre Ansichten bekannt waren, weshalb die Leute spotteten, dass aus dem Umsturz in Russland wohl nichts werden würde, wenn Leute wie Mayer ihn betrieben. Herr Mayer hieß in Wirklichkeit Uljanow, Wladimir Iljitsch, und es soll in München gewesen sein, dass er den Kampfnamen Lenin wählte.

          Dietls Schwärmerei für diese angeblich besseren Zeiten, so beschreibt er das in seinen Erinnerungen, dauerte ungefähr so lange, bis er Stammgast wurde in „Lilo’s Leierkasten“ an der Occamstraße, also nicht sehr lange. Diese Bar war kurz zuvor noch ein Treffpunkt homosexueller Männer gewesen, die aber meistens in weiblicher Begleitung kamen, für den Fall, dass die Sittenpolizei hereinschneite und man heterosexuelle Flirtverhältnisse vorspielen musste. Und es war wohl diese Freude am Rollenspiel, die lustvolle Uneigentlichkeit des Sichnäherns und Sichverstellens, was die Bar in den frühen Sechzigern zum Künstlerlokal und Hauptquartier nicht nur der homosexuellen Bohème machte. Hinter der Bar und, wenn es zu voll wurde, auch an der Tür stand Bernd Stockinger, damals Student, der später Münchens bester Modedesigner wurde, der Mann, für den die Touristen aber Rudolf Mooshammer hielten. Johannes von Thurn und Taxis feierte hier seine Feste, Fritz Arnold, der Verleger, auf den der Dichter Dietl seine Hoffnungen setzte, kam sehr oft, Andreas Baader auch. Wie Helmut Dietl die Nächte in „Lilo’s Leierkasten“ beschreibt, denkt man beim Lesen: Wie rauschhaft, wie herrlich, damals lebte Schwabing noch. Aber wenn die Gäste von „Lilo’s Leierkasten“ am späten Morgen ihren Rausch ausgeschlafen hatten, dachten sie womöglich: ganz schön, so eine Nacht. Aber die Künstlerfeste um die Jahrhundertwende waren ganz sicher noch viel wilder.

          Die Herrschaft der Kunst

          Und genau das ist es, wovon der Mythos Schwabings ursprünglich erzählt: von den neunziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts, den ersten Jahren des zwanzigsten, der Zeit, da in Schwabing mehr gedichtet, gemalt, Theater gespielt wurde als in jeder anderen deutschsprachigen Stadt. Und mehr geliebt, gefeiert, heftiger und freier gelebt. „Die Kunst“, schreibt Thomas Mann in „Gladius Dei“, war „an der Herrschaft“. Und in den Nächten, heißt es in der Erzählung „Beim Propheten“, traf man „Verbrecher des Traums“.

          Wie diese Zeit zu Ende ging, lässt sich einigermaßen genau bestimmen: Als die Räterepublik, die als Herrschaft der Literaten begonnen hatte und als quasi-bolschewistisches Projekt die Sympathien des Volks verlor, besiegt und niedergeschlagen wurde von Reichswehr und Freikorps im Frühjahr 1919, war die Bohème, aus der heraus die Revolution auch die werktätigeren Münchner mitgerissen hatte, erledigt und vorbei. Erich Mühsam und Ernst Toller kamen in Festungshaft, Gustav Landauer wurde ermordet, B. Traven ging nach Amerika.

          Von den Stammgästen des „Cafés Stefanie“, jenes Künstlerlokals, dem, zum Beispiel, Johannes R. Becher diese Zeilen gewidmet hatte: „Ein Denker hielt mit Kokain sich wach. Am Tisch daneben spielte Mühsam Schach“ – von diesen Stammgästen war nur noch der einstige Postkartenmaler und Gefreite des Ersten Weltkriegs übrig, Adolf Hitler, den nicht das Talent, nur die Scheu vor regelmäßiger Arbeit zum Bohemien machte.

          Mietpreisbremse mit mäßiger Wirkung: Wohnhäuser im Stadtteil Schwabing-Freimann

          Wie alles angefangen hatte, ist schon schwerer zu sagen. Gewiss ist, dass die Münchner Kunstakademie in jenen Jahren die beste neben Paris war, was Künstler wie Kandinskij, Klee, Kubin, Marc, De Chirico nach Schwabing lockte. Gewiss ist auch, dass mit der Kunst bedeutende Geschäfte gemacht wurden, weshalb es eine gute Investition war, wenn in den Schwabinger Bürgerhäusern die Dachgeschosse für die Künstler hergerichtet wurden, mit großen Fenstern nach Norden. Dass außer den Malern auch die Dichter, Denker, Lebensreformer und Sektengründer, die „Genieanwärter“, wie Mühsam sie nannte, nach Schwabing kamen, hatte wohl den Grund, dass München nicht so preußisch wie Berlin und nicht so dekadent wie Wien war, eine schöne Stadt, die zum Bismarck-Reich gehörte und ihm doch geistig und kulturell den Rücken zuwandte und nach Süden schaute, in die Berge und weiter, nach Italien. Und ganz egal, wessen Aufzeichnungen aus jener Zeit man auch durchblättert: auf das, was Thomas Mann die „unbedenklichen Sitten“ nennt, kommen fast alle zu sprechen, lobend natürlich; und dass dieser Hang zur Libertinage nicht nur ein exklusives Vergnügen der Männer war, das hat vor allen anderen Franziska zu Reventlow vorgelebt und aufgeschrieben, die norddeutsche Gräfin und Schriftstellerin, die mehr Mut brauchte und ein höheres Risiko einging als sechzig Jahre später Uschi Obermaier, wenn sie dieselben erotischen Rechte für sich in Anspruch nahm; aber immerhin gelang es ihr. Und wenn man ihre Schriften „aus einem merkwürdigen Stadtteil“ (wie sie das nannte), die fast alle autobiographisch sind, noch einmal liest, meint man das Wesen des Schwabinger Mythos einigermaßen klar zu erkennen. Es geht darum, dass, wenn man als Künstler die Kunst ernst nimmt, man auch sein Leben ändern muss. Und dass der künstlerische Zugang zum eigenen Leben vor allem darauf hinausläuft, dass man an dessen Verzauberung arbeitet. Der Mythos, den man sich doch sonst erst dann erzählt, wenn die Dinge geschehen und die Helden tot sind, der Mythos von Schwabing war etwas, das man bewohnen konnte.

          Thomas Mann, der dabei war und sich doch heraushielt, weshalb er, mit „Gladius Dei“, mit „Beim Propheten“, mit „Tonio Kröger“ und der verrückten Erzählung „Der Kleiderschrank“ vielleicht der gewissenhafteste Chronist dieser Verhältnisse ist, Thomas Mann hat das ganz anders gesehen: Als sein Doppelgänger Tonio Kröger, zu Besuch im Atelier einer Malerin, auf sein bürgerliches Äußeres angesprochen wird, antwortet der: „Man ist als Künstler innerlich immer Abenteurer genug. Äußerlich soll man sich gut anziehen, zum Teufel, und sich benehmen wie ein anständiger Mensch.“

          Was paradoxerweise erst recht eine sehr schwabingerische Haltung ist. Und eine sehr heutige auch.

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