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Wählergruppe der Suburban Moms : Was Vorstadtmütter wirklich wollen

Biden-Unterstützerin bei einer Rally in der Kleinstadt Boca Raton, Florida Bild: Picture-Alliance

Weiße Frauen der oberen Mittelschicht sind in Amerika eine umkämpfte Wählergruppe. Aber Donald Trumps Vorstellung einer Mutter aus der Vorstadt stammt aus den Fünfzigern – das könnte ihn diese wichtigen Stimmen kosten.

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          2016 war seine Welt noch in Ordnung. Da gewann Donald Trump die Sympathien und Stimmen der Vorstädter zwar knapp, aber immerhin mit 47 Prozent gegenüber 45 Prozent für Hillary Clinton. Seitdem geht es abwärts für ihn in dieser wichtigen Wählergruppe. Das war bereits bei den Kongresswahlen 2018 zu sehen: Da wählten nur noch 45 Prozent republikanische Kandidaten, während sich 52 Prozent für Demokraten entschieden. Im vergangenen Juli, vier Monate vor den Präsidentschaftswahlen, ergaben Wählerumfragen in den Vorstädten nur noch 35 Prozent für Trump und sechzig Prozent für Biden. Daten aus dem Oktober sehen Trump selbst unter ausschließlich weißen Wählern aus der Vorstadt immer noch bei 45 Prozent und damit im Hintertreffen.

          Den Frauen kommt hier eine besondere Rolle zu. Laut Pew Research Center sind inzwischen 62 Prozent der Vorstädterinnen auf Joe Bidens Seite und nur 34 auf Trumps. Bei den Männern sind die Sympathien mit 43 Prozent für Biden und 54 Prozent für Trump nicht ganz so ungleich verteilt. Dabei sollten die Parteien gerade Frauen für sich gewinnen, denn sie gehen zuverlässiger zur Wahl als Männer. Frauen aus der Vorstadt: Da verbinden sich zwei Gruppen, um deren Unterstützung man kämpfen sollte.

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