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Videospiele : Frankreich subventioniert Videospiele

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Die französische Regierung will die Entwicklung neuer multimedialer Spiele durch Subventionen der Videospielbranche und Steuerprivilegien für innovative Studios unterstützen. Frankreich will dafür rund fünfzig Millionen Euro jährlich aufwenden.

          Drei der zehn weltweit größten Hersteller von Videospielen sind französischer Provenienz: Infogrames, Vivendi Games und Ubi-Soft heißen die Unternehmen. Sie sind auf einem Markt mit zweistelligen Wachstumsraten tätig, stecken aber in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

          Jetzt hat die Regierung einen ganzen Katalog von Maßnahmen zu ihrer Unterstützung beschlossen. Eine Schule und ein Festival sollen begründet werden, ein Museum steht zur Diskussion, es gibt Subventionen für die Entwicklung neuer Spiele und Steuerprivilegien für innovative Studios - auf rund fünfzig Millionen Euro jährlich werden die staatlichen Aufwendungen veranschlagt.

          Premierminister Raffarin erklärte, Videospiele seien eine gute Möglichkeit zum Erlernen des Umgangs mit dem Computer. Sie förderten die "Integration in die digitale Gesellschaft". Bei der Produktion von Videospielen handle es sich um eine "eigenständige Kulturindustrie". Nach der Ankündigung der Subventionen stieg der Börsenkurs von Infogrames um fünfzehn Prozent.

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