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US-Charts : Kevin Spacey ist außerirdisch erfolgreich

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Der Film „K-Pax“ mit Kevin Spacey als vermeintlichem Außerirdischen hat am Wochenende die Spitze der US-Kinocharts erobert.

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          Die Nummer eins der US-Kinocharts ist derzeit Iain Softleys Film „K-Pax“. Der Streifen mit dem zweifachen Oscargewinner Kevin Spacey in der Hauptrolle ist erst am vergangenen Freitag angelaufen und hat sich innerhalb von Stunden als Publikumsmagnet erwiesen. Wie Universal Pictures mitteilte, hat der Senkrechtstarter bis zum Sonntag bereits 17,5 Millionen US-Dollar eingespielt.

          Spacey spielt in „K-Pax“ einen Mann, der behauptet, von einem anderen Planeten zu stammen. Bei der New Yorker Einwanderungsbehörde glaubt man dem angeblich Außerirdischen so wenig, dass man ihn in eine psychiatrische Anstalt steckt. Dort glaubt ihm zumindest sein Psychiater, und das mit gutem Grund. Jeff Bridges in der Rolle des Seelendoktors beobachtet, dass sein seltsamer Patient über ungewöhnliche Fähigkeiten verfügt.

          Nach Angaben von Universal Pictures gefiel der Streifen vor allem Kinobesuchern jenseits der Dreißig. Fast zwei Drittel der Besucher, die „K-Pax“ am letzten Wochenende ins Kino lockte, gehören dieser Altersgruppe an.

          Auf Platz zwei der Bestenliste rangiert eine Neuverfilmung des Horror-Klassikers „Thirteen Ghosts“ aus dem Jahr 1960. In dem Grusel-Schocker, der unter der Regie von Steve Beck entstand, werden ein Mann und seine Tochter gleich von dreizehn Geistern behelligt. Am ersten Wochenende nach ihrem Start brachte die Warner- Produktion 15,7 Millionen Dollar in die Kinokassen. Nach Angaben von Warner waren mehr als die Hälfte der Besucher jünger als 25 Jahre.

          Grund zur Enttäuschung hatte Rap-Musiker Snoop Dogg. Der Film „Bones“, in dem er als lebendiger Toter Rache an seinen Mördern nimmt, konnte sich nur auf Platz neun positionieren. Bis zum Sonntag hat der Streifen drei Millionen eingespielt. Summa summarum haben die zwölf erfolgreichsten Filme des vergangenen Wochenendes 73,4 Millionen in die amerikanischen Kinokassen fließen lassen. Im Vergleich zum vorangegangenen Wochenende entspricht dies einer Mehreinnahme von einem Prozent.

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