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Der Amazonas lässt grüßen: Die Große Saarschleife bei Mettlach im Saarland

Wohin geht die Reise?

Der Amazonas lässt grüßen: Die Große Saarschleife bei Mettlach im Saarland Foto: Berthold Steinhilber / laif

Inseln, die an die Karibik erinnern, Säulen wie auf der Akropolis, Architektur wie in Japan: Plötzlich lernen wir die exotischen Seiten von Deutschland kennen. Oder entdecken Länder, die vorher als Nischenziele galten. Fünf Gründe, warum der Urlaub im Schatten von Corona anders, aber keinesfalls schlechter sein wird.

28. Januar 2021
Text: FLORIAN SIEBECK

Im Frühjahr waren plötzlich eine Million Menschen mehr auf der Erde – unabhängig vom normalen jährlichen Wachstum der Weltbevölkerung um 84 Millionen. Aber wo kamen sie her? Aus der Luft. Mehr als eine Million Menschen saßen 2019 zu jeder beliebigen Zeit im Flugzeug. Unterwegs nach Kanada zum Wandern, zum Ausspannen an die Algarve, zum Shoppen nach Paris. Die Reisebranche ist in den letzten Jahren unaufhaltsam gewachsen, alle sind ständig unterwegs. Tourismus ist mittlerweile als Wirtschaftszweig wichtiger als die Ölindustrie und die Automobilbranche. Allein die Deutschen haben im letzten Jahr 98,1 Milliarden Euro für Urlaub ausgegeben, so viel wie nie zuvor. Das große Fernweh hat auch Schattenseiten: Für ihre Erholung verschmutzen sie oft ungewollt Luft und Meere, ruinieren Wohnungsmärkte in fremden Städten und schaffen durch ihre Anwesenheit mehr prekäre Arbeitsverhältnisse. Das kann man im Hinterkopf haben, will man die Effekte der aktuellen Krise ganzheitlich bewerten. Denn sollte die Pandemie wirklich eine Katharsis bewirken, könnten auch auf diesen Feldern durchaus positive Effekte entstehen. Hier sind ein paar gute Gründe und Erkenntnisse, optimistisch nach vorne zu schauen:

Eine Geschichte aus der aktuellen Ausgabe des Magazins der F.A.Z. „Frankfurter Allgemeine Quarterly“

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