Geschichte und Krieg : Von der Front in die Forschung
Eigentlich sollte das neue deutsch-ukrainische Zentrum für Geschichtsforschung in Lemberg, das sich der Erforschung der Massengewalt des 20. Jahrhunderts in der Ukraine widmen wird, nach dem jüdischen Juristen Raphael Lemkin benannt werden – nach dem Mann, der den Genozidbegriff prägte. Doch die Kooperation zwischen der Ludwigs-Maximilian-Universität München (LMU) und der Ukrainischen Katholischen Universität (UCU) erhielt kurz vor ihrem offiziellen Beginn am 17. Oktober einen anderen Namen: Mykola Haievoi Center for Modern History. Der Doktorand Haievoi wollte hier forschen, aber er starb Ende August dieses Jahres als Soldat im Krieg.
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