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Trinksitten in der Eisenzeit : Keltenbier aus Griechenschalen

Keramik aus Athen war an der eisenzeitlichen Seine der letzte Schrei. Bild: RMN/Grand Palais

Die Kelten waren mit ihren Importgetränken kreativer, als man bisher dachte. Rückstandsanalysen in Tongefäßen haben überraschende Trinkgewohnheiten offen gelegt. Gespräch mit dem Archäologen Philipp Stockhammer.

          4 Min.

          Sie haben mit einem Forscherteam 99 lokale und importierte Trinkgefäße aus der Zeit von 500 vor Christus auf Nahrungsrückstände untersucht. Wie muss man sich die Gefäße vorstellen?

          Uwe Ebbinghaus
          Redakteur im Feuilleton.

          Zu den importierten Gefäßen, die im burgundischen Vix am Mont Lassois gefunden wurden, gehören attische Trinkschalen aus Keramik und Amphoren, zum Teil aus den besten Töpferwerkstätten Athens. An lokaler Keramik konnten wir auf Trinkgefäße, meist Schalen, aber auch Kannen, einige Vorratsgefäße und Kochtöpfe zurückgreifen.

          Welche Getränke befanden sich bei den Kelten in diesen Gefäßen?

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